Ärzte: Papst auf dem Weg der Besserung

Nach seiner Lungenkrebs-OP wird Leo XIV. weiterhin in der Gemelli-Klinik behandelt. Erstmals gibt es vom Vatikan auch Fotos aus dem Krankenhaus. Aber die entscheidenden Ergebnisse stehen noch aus.
dpa |
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Papst Leo XIV. liegt im zehnten Stock des Gemelli-Krankenhauses. Davor befindet sich eine Statue seines Vorgängers Johannes Paul II..
Papst Leo XIV. liegt im zehnten Stock des Gemelli-Krankenhauses. Davor befindet sich eine Statue seines Vorgängers Johannes Paul II.. © Gregorio Borgia/AP/dpa
Rom

Papst Leo XIV. ist nach seiner Lungenkrebs-Operation dem offiziellen Bulletin der Ärzte zufolge weiter auf dem Weg der Besserung. Der 71-Jährige habe sich am Vormittag einer Blutuntersuchung und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs unterzogen, hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung. Dabei sei "eine anhaltende Verbesserung seines Gesundheitszustands" festgestellt worden. Im Gemelli-Krankenhaus zelebrierte das Oberhaupt der katholischen Kirche zusammen mit einigen Angestellten sogar wieder eine Messe.

Leo liegt seit seiner Operation am vergangenen Dienstag in der Klinik im Nordwesten Roms, wo es einen eigenen Trakt für die Behandlung von Päpsten gibt. Der Vatikan veröffentlichte drei Tage nach der OP erstmals Bilder aus dem Krankenhaus. Darauf ist zu sehen, wie der Pontifex in einer Kapelle der Klinik im Stehen eine Messe feiert. Der gebürtige US-Amerikaner habe sich beim gesamten Personal der Klinik für deren Arbeit bedankt, hieß es. 

Klinikaufenthalt bislang bis Dienstag geplant

Leo bekommt inzwischen Physiotherapie, was ihm nach der Entfernung des unteren Lappens seines rechten Lungenflügels beim Atmen helfen soll. In dem Lungenlappen hatte sich ein bösartiger Tumor befunden. Ansonsten kann er dem Bulletin zufolge "seine normalen täglichen Aktivitäten völlig selbstständig ausführen". 

Weitere Angaben machten die Ärzte nicht. Damit bleibt unbekannt, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff nun krebsfrei ist. Bei dem entfernten Knoten handelte es sich um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom. Experten zufolge ist dies die häufigste Form von Lungenkrebs. 

Der Papst soll nach bisherigen Plänen bis Dienstag in der Klinik bleiben. Welche Behandlung dann erforderlich ist, wird vermutlich erst nach weiteren Befunden klar. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob sich in der Lunge oder anderen Organen Metastasen gebildet haben. Alle offiziellen Termine bis Mitte nächster Woche wurden abgesagt. Offen ist, ob Leo im November eine fast zweiwöchige Reise nach Südamerika antreten kann.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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