30 Jahre Ukraine-Verfassung: Hubig lobt Einsatz fürs Recht

Wie bei vielen Veranstaltungen in der Ukraine, so wird auch bei einer Konferenz zum Jahrestag der Verkündung der Verfassung zuerst der Opfer des russischen Angriffskriegs gedacht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Sie wünsche der Ukraine "Freiheit, Selbstbestimmung und vor allem einen gerechten Frieden", sagt die Ministerin.
Sie wünsche der Ukraine "Freiheit, Selbstbestimmung und vor allem einen gerechten Frieden", sagt die Ministerin. © Anne-Béatrice Clasmann/dpa
Kiew

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat bei einer Konferenz zum 30-jährigen Verfassungsjubiläum Respekt für den Mut der ukrainischen Bevölkerung bekundet. Dieser zeige sich nicht nur bei den Soldaten, sondern auch auf der Ebene der Politik, bei den Menschen, die trotz des Krieges zur Arbeit und zur Schule gingen und wenn sich Ukrainer für den Rechtsstaat engagierten, sagte sie vor den Konferenzteilnehmern in Kiew. Sie wünsche der Ukraine "Freiheit, Selbstbestimmung und vor allem einen gerechten Frieden."

Verfassung von 1996

Die ukrainische Verfassung wurde nach der Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion entwickelt und am 28. Juni 1996 vom Parlament verabschiedet. In Artikel 2 heißt es: "Das Territorium der Ukraine ist in seinen bestehenden Grenzen unteilbar und unantastbar." 

Keine direkten Verhandlungen auf höchster Ebene 

Konkrete Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine gibt es bisher nicht. Der russische Präsident, Wladimir Putin, lehnt direkte Verhandlung mit dem ukrainischen Präsidenten, Wolodymyr Selenskyj, ab. Die Ukraine fordert einen vollständigen russischen Rückzug und belastbare Sicherheitsgarantien, während Russland Maximalforderungen stellt, die auf eine Unterwerfung des Nachbarlandes sowie Gebietsabtretungen hinauslaufen. 

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert seit Februar 2022 an. Die Ukraine führt neben der Verteidigung an der Front zunehmend Angriffe tief im russischen Hinterland durch, insbesondere gegen Energie- und Logistikinfrastruktur.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.