Zucker ade: Diese Lebensmittel sind gut für Ihre Zähne

Jeder weiß, dass Zucker den Zähnen schadet. Doch es gibt auch Lebensmittel, die sie schützen und kräftigen. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel die Zahngesundheit unterstützen.
Natalie Cada |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Auch gesundes Obst kann den Zähnen schaden. Für die Bakterien im Mund spielt es keine Rolle, ob der Zucker aus Haushaltszucker oder Fructose stammt. Jede Zuckerart wird in Säure umgewandelt. Diese greift den Zahnschmelz an und entzieht ihm wichtige Mineralien. Das schwächt die Schutzschicht. Die Folge: Karies kann sich im angegriffenen Schmelz festsetzen.
iStock/CentralITAlliance 21 Auch gesundes Obst kann den Zähnen schaden. Für die Bakterien im Mund spielt es keine Rolle, ob der Zucker aus Haushaltszucker oder Fructose stammt. Jede Zuckerart wird in Säure umgewandelt. Diese greift den Zahnschmelz an und entzieht ihm wichtige Mineralien. Das schwächt die Schutzschicht. Die Folge: Karies kann sich im angegriffenen Schmelz festsetzen.
Auch gesundes Obst kann den Zähnen schaden. Für die Bakterien im Mund spielt es keine Rolle, ob der Zucker aus Haushaltszucker oder Fructose stammt. Jede Zuckerart wird in Säure umgewandelt. Diese greift den Zahnschmelz an und entzieht ihm wichtige Mineralien. Das schwächt die Schutzschicht. Die Folge: Karies kann sich im angegriffenen Schmelz festsetzen.
iStock/nicoletaionescu 21 Auch gesundes Obst kann den Zähnen schaden. Für die Bakterien im Mund spielt es keine Rolle, ob der Zucker aus Haushaltszucker oder Fructose stammt. Jede Zuckerart wird in Säure umgewandelt. Diese greift den Zahnschmelz an und entzieht ihm wichtige Mineralien. Das schwächt die Schutzschicht. Die Folge: Karies kann sich im angegriffenen Schmelz festsetzen.
Doch nicht alle Lebensmittel greifen die zähne an. Es gibt auch Lebensmittel, welche den Zahnschmelz aktiv unterstützen.
iStock/AaronAmat 21 Doch nicht alle Lebensmittel greifen die zähne an. Es gibt auch Lebensmittel, welche den Zahnschmelz aktiv unterstützen.
Eine zahngesunde Ernährung umfasst nicht nur zuckerarme, sondern auch Lebensmittel die reich an Kalzium, Vitaminen und Fluorid sind. Zusätzlich sollten Speisen gewählt werden, die den Speichelfluss fördern. Speichel hat eine reinigende Funktion. Er spült schädliche Säuren schneller weg und versorgt den Zahnschmelz mit wichtigen Nährstoffen.
iStock/Drazen Zigic 21 Eine zahngesunde Ernährung umfasst nicht nur zuckerarme, sondern auch Lebensmittel die reich an Kalzium, Vitaminen und Fluorid sind. Zusätzlich sollten Speisen gewählt werden, die den Speichelfluss fördern. Speichel hat eine reinigende Funktion. Er spült schädliche Säuren schneller weg und versorgt den Zahnschmelz mit wichtigen Nährstoffen.
Gründliches Kauen fördert den Speichelfluss und entlastet den Darm, da zerkleinerte Nahrung leichter verdaut wird. Ein Kaugummi ohne Zucker ist ebenfalls eine gute Wahl nach dem Essen. Er regt die Speichelproduktion an, neutralisiert Säuren und unterstützt die Remineralisierung der Zähne.
iStock/icoletaionescu 21 Gründliches Kauen fördert den Speichelfluss und entlastet den Darm, da zerkleinerte Nahrung leichter verdaut wird. Ein Kaugummi ohne Zucker ist ebenfalls eine gute Wahl nach dem Essen. Er regt die Speichelproduktion an, neutralisiert Säuren und unterstützt die Remineralisierung der Zähne.
Doch zu häufiges Kaugummikauen kann Zähnepressen verstärken, die Zahnerosion fördern und Kieferprobleme verschlimmern. Alternativ können Sie auch ein Glas Wasser nach dem Essen trinken, es unterstützt die Mundhygiene und regt den Speichelfluss an. Zudem werden Essensreste direkt weggespült. Wer keine Möglichkeit hat, die Zähne zu putzen, sollte den Mund zumindest mit Wasser ausspülen.
iStock/Diamond Dogs 21 Doch zu häufiges Kaugummikauen kann Zähnepressen verstärken, die Zahnerosion fördern und Kieferprobleme verschlimmern. Alternativ können Sie auch ein Glas Wasser nach dem Essen trinken, es unterstützt die Mundhygiene und regt den Speichelfluss an. Zudem werden Essensreste direkt weggespült. Wer keine Möglichkeit hat, die Zähne zu putzen, sollte den Mund zumindest mit Wasser ausspülen.
Für gesunde Zähne ist Mineralwasser mit viel Kalzium und Fluorid ideal. Regelmäßiges Trinken hält das Zahnfleisch feucht, fördert die Speichelbildung und ist der beste Durstlöscher. Zuckerhaltige oder alkoholische Getränke wie Wein und Bier hingegen schaden den Zähnen und können Parodontitis begünstigen.
iStock/AndreyPopov 21 Für gesunde Zähne ist Mineralwasser mit viel Kalzium und Fluorid ideal. Regelmäßiges Trinken hält das Zahnfleisch feucht, fördert die Speichelbildung und ist der beste Durstlöscher. Zuckerhaltige oder alkoholische Getränke wie Wein und Bier hingegen schaden den Zähnen und können Parodontitis begünstigen.
Schmerzhafte Entzündungen im Mund können die Folge sein, ebenso unschöne Verfärbungen, besonders nach Rotwein. Wer gelegentlich Limonade trinken möchte, sollte einen Strohhalm verwenden. So kommt die zuckerhaltige Flüssigkeit weniger mit den Zähnen in Kontakt und der Zahnschmelz wird weniger belastet.
iStock/Galina Sandalova 21 Schmerzhafte Entzündungen im Mund können die Folge sein, ebenso unschöne Verfärbungen, besonders nach Rotwein. Wer gelegentlich Limonade trinken möchte, sollte einen Strohhalm verwenden. So kommt die zuckerhaltige Flüssigkeit weniger mit den Zähnen in Kontakt und der Zahnschmelz wird weniger belastet.
Grüner Tee enthält viele Polyphenole, die den Stoffwechsel anregen und Entzündungen hemmen. Gleichzeitig sind sie gut für die Zähne, da sie die Ansiedlung von Kariesbakterien verringern. Doch es gibt einen Nachteil: Genau wie Kaffee und Kräutertees kann auch grüner Tee Zahnverfärbungen bewirken.
iStock/kazoka30 21 Grüner Tee enthält viele Polyphenole, die den Stoffwechsel anregen und Entzündungen hemmen. Gleichzeitig sind sie gut für die Zähne, da sie die Ansiedlung von Kariesbakterien verringern. Doch es gibt einen Nachteil: Genau wie Kaffee und Kräutertees kann auch grüner Tee Zahnverfärbungen bewirken.
Sich gesund und vielseitig zu ernähren fördert nicht nur das Immunsystem und das Wohlbefinden, sondern auch die Zahngesundheit. Besonders Rohkost und Vollkornprodukte sind vorteilhaft. Sie erfordern intensives Kauen, was die Zähne zusätzlich stärkt. Dadurch profitiert die Zahngesundheit schon allein durch den Kauvorgang, unabhängig von den enthaltenen Nährstoffen.
iStock/petrograd99 21 Sich gesund und vielseitig zu ernähren fördert nicht nur das Immunsystem und das Wohlbefinden, sondern auch die Zahngesundheit. Besonders Rohkost und Vollkornprodukte sind vorteilhaft. Sie erfordern intensives Kauen, was die Zähne zusätzlich stärkt. Dadurch profitiert die Zahngesundheit schon allein durch den Kauvorgang, unabhängig von den enthaltenen Nährstoffen.
Essen Sie häufig rohe Karotten, Paprika, Kohlrabi oder Sellerie. Durch das intensive Kauen wird der Speichelfluss angeregt und das Zahnfleisch sanft massiert. Das verbessert die Durchblutung im Mund und unterstützt die Zahngesundheit. Grobe Flocken, wie sie in körnigem Vollkornbrot vorkommen, wirken wie eine Bürste und reinigen sogar die Zahnzwischenräume.
iStock/Vasyl Dolmatov 21 Essen Sie häufig rohe Karotten, Paprika, Kohlrabi oder Sellerie. Durch das intensive Kauen wird der Speichelfluss angeregt und das Zahnfleisch sanft massiert. Das verbessert die Durchblutung im Mund und unterstützt die Zahngesundheit. Grobe Flocken, wie sie in körnigem Vollkornbrot vorkommen, wirken wie eine Bürste und reinigen sogar die Zahnzwischenräume.
Beim Kochen sind säurearme Gemüsesorten wie Kohl und Karotten eine gute Wahl. Denn Spinat, Mangold, Rhabarber, Süßkartoffeln und Mandeln enthalten viel Oxalsäure. Diese kann die Nährstoffaufnahme hemmen und Kalzium binden. Kalzium ist jedoch essenziell für starken Zahnschmelz.
iStock/jenifoto 21 Beim Kochen sind säurearme Gemüsesorten wie Kohl und Karotten eine gute Wahl. Denn Spinat, Mangold, Rhabarber, Süßkartoffeln und Mandeln enthalten viel Oxalsäure. Diese kann die Nährstoffaufnahme hemmen und Kalzium binden. Kalzium ist jedoch essenziell für starken Zahnschmelz.
Idealerweise Kombinieren Sie Lebensmittel mit viel Oxalsäure mit Milchprodukten. Diese liefern zusätzliches Kalzium und gleichen den Mineralstoffverlust aus.
iStock/fotoedu 21 Idealerweise Kombinieren Sie Lebensmittel mit viel Oxalsäure mit Milchprodukten. Diese liefern zusätzliches Kalzium und gleichen den Mineralstoffverlust aus.
Milch und Milchprodukte liefern wertvolles Kalzium, dass Knochen und Zähne stärkt. Erwachsene benötigen täglich etwa 1.000 Milligramm, bei Kindern und Jugendlichen ist etwas mehr. Ein Glas Milch oder etwa 60 Gramm Emmentaler decken bereits den empfohlenen Bedarf.
iStock/nehopelon 21 Milch und Milchprodukte liefern wertvolles Kalzium, dass Knochen und Zähne stärkt. Erwachsene benötigen täglich etwa 1.000 Milligramm, bei Kindern und Jugendlichen ist etwas mehr. Ein Glas Milch oder etwa 60 Gramm Emmentaler decken bereits den empfohlenen Bedarf.
Kalzium steckt auch in dunkelgrünem Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten. Greifen Sie nach dem Essen statt Eis lieber zu einem Stück Käse.
iStock/Magone 21 Kalzium steckt auch in dunkelgrünem Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten. Greifen Sie nach dem Essen statt Eis lieber zu einem Stück Käse.
Fluoride sind schützende Salze, die Karies vorbeugen. Sie stärken den Zahnschmelz, legen eine Schutzschicht um die Zähne und machen sie widerstandsfähiger gegen Säuren. Das Spurenelement ist in vielen Zahnpasten enthalten, kommt aber auch in Lebensmitteln wie Schwarztee, Hülsenfrüchten und Fisch, wie etwa Sardinen, vor.
iStock/dulezidar 21 Fluoride sind schützende Salze, die Karies vorbeugen. Sie stärken den Zahnschmelz, legen eine Schutzschicht um die Zähne und machen sie widerstandsfähiger gegen Säuren. Das Spurenelement ist in vielen Zahnpasten enthalten, kommt aber auch in Lebensmitteln wie Schwarztee, Hülsenfrüchten und Fisch, wie etwa Sardinen, vor.
Vitamin C und A spielen eine wichtige Rolle für die Zahngesundheit. Vitamin A stärkt die Mundschleimhaut und steckt vor allem in gelbem und orangefarbenem Obst und Gemüse. Gute Quellen für Vitamin A sind Kürbis, Karotten und Paprika. Auch Feldsalat, Spinat und Tomaten liefern viel Provitamin A, die Vorstufe des Vitamins.
iStock/PeopleImages 21 Vitamin C und A spielen eine wichtige Rolle für die Zahngesundheit. Vitamin A stärkt die Mundschleimhaut und steckt vor allem in gelbem und orangefarbenem Obst und Gemüse. Gute Quellen für Vitamin A sind Kürbis, Karotten und Paprika. Auch Feldsalat, Spinat und Tomaten liefern viel Provitamin A, die Vorstufe des Vitamins.
Vitamin C unterstützt das Immunsystem und hilft, Kariesbakterien zu bekämpfen. Es trägt zur Bildung von Zahnbein (Dentin) und Kollagen im Zahnfleisch bei. Vitamin A steckt vor allem in Zitrusfrüchten, Paprika, Kartoffeln, Kohl, Spinat, Tomaten, Brokkoli und Petersilie. Auch Vitamin D, das Sonnenvitamin, ist wichtig für gesunde Zähne.
iStock/Oksana_S 21 Vitamin C unterstützt das Immunsystem und hilft, Kariesbakterien zu bekämpfen. Es trägt zur Bildung von Zahnbein (Dentin) und Kollagen im Zahnfleisch bei. Vitamin A steckt vor allem in Zitrusfrüchten, Paprika, Kartoffeln, Kohl, Spinat, Tomaten, Brokkoli und Petersilie. Auch Vitamin D, das Sonnenvitamin, ist wichtig für gesunde Zähne.
Vitamin D bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, ist aber auch in kleinen Mengen in fettem Fisch wie Lachs, Eiern, Milch und Vollkornprodukten enthalten. Es sorgt dafür, dass Kalzium und Phosphor in Zähnen und Knochen gespeichert werden. Neben seiner mineralisierenden Wirkung stärkt es außerdem das Immunsystem.
iStock/bit245 21 Vitamin D bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, ist aber auch in kleinen Mengen in fettem Fisch wie Lachs, Eiern, Milch und Vollkornprodukten enthalten. Es sorgt dafür, dass Kalzium und Phosphor in Zähnen und Knochen gespeichert werden. Neben seiner mineralisierenden Wirkung stärkt es außerdem das Immunsystem.
Eine zahngesunde Ernährung allein reicht nicht aus, auch die tägliche Zahnpflege ist entscheidend. Die Zähne sollten zweimal pro Tag geputzt werden - sanft und mit kleinen, kreisenden Bewegungen. Für die Zahnzwischenräume ist Zahnseide empfehlenswert. Zudem sollte mindestens einmal im Jahr eine Kontrolle und Prophylaxe bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt erfolgen.
iStock/metamorworks 21 Eine zahngesunde Ernährung allein reicht nicht aus, auch die tägliche Zahnpflege ist entscheidend. Die Zähne sollten zweimal pro Tag geputzt werden - sanft und mit kleinen, kreisenden Bewegungen. Für die Zahnzwischenräume ist Zahnseide empfehlenswert. Zudem sollte mindestens einmal im Jahr eine Kontrolle und Prophylaxe bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt erfolgen.
Einige Studien zeigen, dass es nicht nötig ist, nach säurehaltigen oder süßen Speisen 30 Minuten mit dem Zähneputzen zu warten. Die Auffassung, dass sich der Zahnschmelz erst erholen muss und sofortiges Putzen schadet, wurde widerlegt. Besonders nach klebrigen Süßigkeiten oder Trockenfrüchten sollten die Zähne direkt gereinigt werden.
iStock/AND-ONE 21 Einige Studien zeigen, dass es nicht nötig ist, nach säurehaltigen oder süßen Speisen 30 Minuten mit dem Zähneputzen zu warten. Die Auffassung, dass sich der Zahnschmelz erst erholen muss und sofortiges Putzen schadet, wurde widerlegt. Besonders nach klebrigen Süßigkeiten oder Trockenfrüchten sollten die Zähne direkt gereinigt werden.

Dass Zucker den Zähnen schadet, haben wir schon im Kindergarten gelernt. Bakterien wandeln ihn in Säure um, die den Zahnschmelz angreift. Doch es gibt auch Lebensmittel, die den natürlichen Schutz der Zähne fördern. Mit diesen Speisen lässt sich die Zahngesundheit gezielt unterstützen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur teleschau. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@teleschau.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.