"Wir werden sie jagen" - Das waren die Zitate des Jahres

Einiges war lustig, vieles treffend – und manches voll daneben. Zahlreiche Prominente haben auch im Jahr 2017 mit ihren Worten für Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Best of der Zitate.
| AZ/SK
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"Die Krankenhäuser sollten in den nächsten neun Monaten mehr Hebammen einstellen, denn heute Nacht wird es viel Liebe geben." (Der frühere Fußball-Weltmeister Gerard Piqué vom FC Barcelona glaubt nach dem unglaublichen 6:1 gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League an einen Baby-Boom)
John Shearer/Invision/AP 11 "Die Krankenhäuser sollten in den nächsten neun Monaten mehr Hebammen einstellen, denn heute Nacht wird es viel Liebe geben." (Der frühere Fußball-Weltmeister Gerard Piqué vom FC Barcelona glaubt nach dem unglaublichen 6:1 gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League an einen Baby-Boom)
"Wir werden in 100 Jahren noch mit dem Diesel fahren." (Thomas Koch, Professor am Institut für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie Anfang September zur aktuellen Dieselkrise)
dpa 11 "Wir werden in 100 Jahren noch mit dem Diesel fahren." (Thomas Koch, Professor am Institut für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie Anfang September zur aktuellen Dieselkrise)
"Die Bundeswehr hat ein Haltungsproblem, und sie hat offensichtlich eine Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen." Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, CDU, am 30. April in der ZDF-Sendung "Berlin direkt".)
dpa 11 "Die Bundeswehr hat ein Haltungsproblem, und sie hat offensichtlich eine Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen." Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, CDU, am 30. April in der ZDF-Sendung "Berlin direkt".)
"Wir sind es von zu Hause gewohnt, nach der Pfeife einer Frau zu tanzen." (der damalige Werder-Bremen-Trainer Alexander Nouri über das bevorstehende Bundesliga-Debüt von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beim Spiel zwischen Hertha BSC und seinen Bremern)
Carmen Jaspersen/dpa 11 "Wir sind es von zu Hause gewohnt, nach der Pfeife einer Frau zu tanzen." (der damalige Werder-Bremen-Trainer Alexander Nouri über das bevorstehende Bundesliga-Debüt von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beim Spiel zwischen Hertha BSC und seinen Bremern)
"25 Jahre - so lange hat es noch kein Mann mit mir ausgehalten." (Schlagersängerin Andrea Berg
Jens Niering 11 "25 Jahre - so lange hat es noch kein Mann mit mir ausgehalten." (Schlagersängerin Andrea Berg
"Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren." (FDP-Chef Christian Lindner am 19. November in Berlin nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen durch seine Partei.)
dpa 11 "Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren." (FDP-Chef Christian Lindner am 19. November in Berlin nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen durch seine Partei.)
"Ein Flughafen ist nie fertig." (Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens Engelbert Lütke Daldrup am 19. Mai bei einer Baustellenbegehung mit Berliner Abgeordneten über den künftigen Ausbau des BER)
dpa 11 "Ein Flughafen ist nie fertig." (Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens Engelbert Lütke Daldrup am 19. Mai bei einer Baustellenbegehung mit Berliner Abgeordneten über den künftigen Ausbau des BER)
"Ein bisschen wehmütig - und ab morgen kriegen sie in die Fresse!" (Die neue SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am 27. September in Berlin auf die Frage, wie sie sich nach ihrer letzten Kabinettssitzung mit den Unionskollegen fühle.)
Kay Nietfeld/dpa 11 "Ein bisschen wehmütig - und ab morgen kriegen sie in die Fresse!" (Die neue SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am 27. September in Berlin auf die Frage, wie sie sich nach ihrer letzten Kabinettssitzung mit den Unionskollegen fühle.)
"Ein Bauer muss sich auch ab und zu von seinen Kühen und Schweinen trennen. Das gehört dazu." (Nagelsmann über Niklas Süle und Sebastian Rudy, die zu Bayern München wechselten)
dpa 11 "Ein Bauer muss sich auch ab und zu von seinen Kühen und Schweinen trennen. Das gehört dazu." (Nagelsmann über Niklas Süle und Sebastian Rudy, die zu Bayern München wechselten)
"Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat." (Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke am 17. Januar auf einer Veranstaltung der Jungen Alternative in Dresden mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin.)
dpa 11 "Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat." (Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke am 17. Januar auf einer Veranstaltung der Jungen Alternative in Dresden mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin.)
"Dann hat Cando zweimal gebellt, und dann war das Ding in trockenen Tüchern." (Trainer Jupp Heynckes über Bedenken vor dem Engagement beim FC Bayern und seinen Schäferhund Cando)
Virginie Lefour/BELGA/dpa 11 "Dann hat Cando zweimal gebellt, und dann war das Ding in trockenen Tüchern." (Trainer Jupp Heynckes über Bedenken vor dem Engagement beim FC Bayern und seinen Schäferhund Cando)

München, Berlin - Was für eine Wortwahl. "Wir werden Frau Merkel oder wen auch immer jagen - und wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen." - Das sagte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland im Rausch des 13-Prozent-Wahlerfolgs seiner Partei am Abend der Bundestagswahl. Einen noch viel schlimmeren Ausrutscher leistete sich Gaulands Bruder im Geiste, Björn Höcke. Als thüringischer AfD-Landeschef bezeichnete der Geschichtslehrer das Holocaust-Mahnmal in Berlin als ein "Denkmal der Schande".

Humorvoll ging es da schon eher in der Welt des Sports zu. Etwa, als Hoffenheims-Trainer Julian Nagelsmann im Zusammenhang mit dem Wechsel seiner beiden Spieler Niklas Süle und Sebastian Rudy zum FC Bayern meinte: "Ein Bauer muss sich auch ab und zu von seinen Kühen und Schweinen trennen."

Jupp Heynckes: "Dann hat Cando zweimal gebellt"

Tierisch auch die Aussage des neuen Bayern-Trainers Jupp Henyckes, der sich sein neuerliches Engagement beim FC Bayern höchsthundlich absegnen ließ. "Dann hat Cando zweimal gebellt, und dann war das Ding in trockenen Tüchern." Voll daneben war hingegen die Einordnung des ProSieben-Zuschauers als "bisschen fettleibig(en) und bisschen arm(en)" Couch-Potato durch Senderchef Thomas Ebeling. Der kann nun selber auch mehr Zeit auf dem Sofa verbringen, weil er wenig später seinen Job losgeworden ist.

Warum die Krankenhäuser in Barcelona nach einem irren Champions League-Spiel "mehr Hebammen einstellen sollten" und dass "wir auch in hundert Jahren noch Diesel fahren" – diese und alle weiteren Zitate des Jahres finden Sie in der obenstehenden Bilderstrecke.

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