Waldbrand bei Berlin: 400 Hektar in Flammen, Häuser evakuiert

Südlich von Berlin stehen hunderte Hektar Wald in Flammen. Die Feuerwehr arbeitet auf Hochtouren, Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Das Wetter hilft nicht.
| AZ, dpa
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Hunderte Hektar Wald stehen südlich von Berlin in Flammen...
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Hunderte Hektar Wald stehen südlich von Berlin in Flammen...
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Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Hunderte Hektar Wald stehen südlich von Berlin in Flammen...
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Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Hunderte Hektar Wald stehen südlich von Berlin in Flammen...
... mit schwerem Gerät sind die Einsatzkräfte vor Ort.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 ... mit schwerem Gerät sind die Einsatzkräfte vor Ort.
Es brennt auf einer Fläche von 400 Fußballfeldern.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Es brennt auf einer Fläche von 400 Fußballfeldern.
Es brennt auf einer Fläche von 400 Fußballfeldern.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Es brennt auf einer Fläche von 400 Fußballfeldern.
Es ist ein Kampf gegen die Uhr.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Es ist ein Kampf gegen die Uhr.
Bis zur Erschöpfung kämpfen die Feuerwehrmänner.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa 8 Bis zur Erschöpfung kämpfen die Feuerwehrmänner.

Ein riesiger Waldbrand wütet südwestlich von Berlin. Mehr als 500 Menschen mussten deswegen ihre Häuser verlassen. Am frühen Freitagmorgen versuchte die Feuerwehr mit schwerem Gerät, ein Übergreifen der Flammen auf Dörfer in der Nähe zu verhindern. Hierfür zogen die Einsatzkräfte mit einem Radlader und einer großen Planierraupe mehrere Schneisen in den Wald. Der Brandort liegt nur etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. 

Wegen des Feuers waren die Dörfer Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunnen südlich von Potsdam am Donnerstagabend evakuiert worden - insgesamt 540 Menschen waren den Angaben zufolge betroffen. Ein Großteil komme bei Bekannten unter, außerdem stehe die Stadthalle der nahe gelegenen Kleinstadt Treuenbrietzen zur Verfügung, sagte der Vize-Landrat von Potsdam-Mittelmark, Christian Stein (CDU), am Abend.

Waldboden ist mit Munition belastet

Das Feuer sei teilweise nur 100 Meter von Orten entfernt, hieß bei der Polizei. Zunächst brannte eine Fläche von fünf Hektar. Das Feuer breitete am Donnerstagnachmittag rasend schnell auf etwa 300 Hektar aus. Weil der Boden mit Munition belastet ist, sind die Löscharbeiten besonders schwierig. Die Feuerwehr war mit Hunderten Einsatzkräften vor Ort, auch Löschhubschrauber und Wasserwerfer wurden eingesetzt.

Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen an mehreren Stellen ausgebrochen. Die größte Stelle, die brannte, war den Angaben zufolge einen Kilometer breit und drei Kilometer lang. Daneben stünden weitere Stellen in Flammen, hieß es von der brandenburgischen Polizeidirektion West.

Auch in Berlin waren die Auswirkungen des Feuers zu spüren. Am Freitagmorgen zogen Rauchschwaden über die Hauptstadt. Ganze Straßenzüge seien verraucht, sagte ein Feuerwehrsprecher. Betroffen seien alle südlichen Stadtteile bis nach Mitte. Die Bewohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Wetter hilft Feuerwehr nicht

Das Wetter spielt den Einsatzkräften nicht in die Karten. In der Waldbrandregion ist am Freitag nur vereinzelt mit Regen zu rechnen. Es sei unklar, wo genau es zu Schauern und Gewittern komme, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Morgen.

In der Nacht zum Freitag hatte Südwestwind die Rauchschwaden des Brandes nach Berlin hineingetragen. Laut DWD dürfte der Wind aber im Laufe des Vormittags drehen und der Rauch aus der Stadt abziehen.

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