Volkmarsen bei Kassel: Auto fährt in Karnevalsumzug - Suche nach Motiv

Ein Autofahrer fährt während des Rosenmontagsumzugs im nordhessischen Volkmarsen in die Menge. Zahlreiche Menschen werden verletzt, darunter auch Kinder. Was trieb den Mann an
| dpa/AZ
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Am Montagnachmittag ist ein Mann mit seinem Mercedes in die Zuschauermenge beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen gefahren. Es wurden mehrere Menschen verletzt.
Uwe Zucchi/dpa 6 Am Montagnachmittag ist ein Mann mit seinem Mercedes in die Zuschauermenge beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen gefahren. Es wurden mehrere Menschen verletzt.
Am Montagnachmittag ist ein Mann mit seinem Mercedes in die Zuschauermenge beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen gefahren. Es wurden mehrere Menschen verletzt.
Uwe Zucchi/dpa 6 Am Montagnachmittag ist ein Mann mit seinem Mercedes in die Zuschauermenge beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen gefahren. Es wurden mehrere Menschen verletzt.
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Ein Autofahrer fährt während des Rosenmontagsumzugs im nordhessischen Volkmarsen in die Menge. Zahlreiche Menschen werden verletzt, darunter auch Kinder. Was trieb den Mann an?

Volkmarsen - Nach dem Zwischenfall mit Dutzenden Verletzten bei einem Rosenmontagszug in Nordhessen hoffen die Fahnder mehr über das Motiv des mutmaßlichen Täters zu erfahren. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte der Sprecher der Behörde, Alexander Badle.

Auto fährt in Karnevalsumzug - 30 Menschen verletzt

Am Montag war ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden etwa 30 Menschen verletzt. Nach Angaben des hessischen Innenministers Peter Beuth waren rund ein Drittel davon Kinder. "Wir haben ungefähr 30 Opfer zu beklagen, zum Teil Schwerstverletzte und darunter auch Kinder", sagte der Politiker. Auch der Fahrer wurde verletzt. Über seinen Zustand und zur Frage, ob dieser am Dienstag vernehmungsfähig sei, wollte Badle keine Auskunft geben.

Unklar blieb zunächst auch, was es mit einer weiteren Festnahme auf sich hatte. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll der zweite Festgenommene hinter dem Auto gefilmt haben. Demnach war aber noch unklar, ob als Schaulustiger oder ob er eingeweiht war.

Volkmarsen: Fahrer war polizeibekannt

Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat lagen nicht vor. Das Innenministerium schloss einen Anschlag nicht aus. Ein Sprecher der Behörde begründete das am Montag mit der Situation vor Ort. Der Fahrer war nach ersten Erkenntnissen den Behörden nicht als Extremist bekannt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Allerdings war der Mann der Polizei nach dpa-Informationen in der Vergangenheit durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung aufgefallen.

Die Polizei warnte vor dem Verbreiten angeblicher Fotos des Täters. "Bei der abgebildeten Person handelt es sich definitiv nicht um den Täter", schrieb die Polizei Nordhessen am späten Montagabend bei Twitter über ein Foto, das den Angaben zufolge kursierte. "Teilen Sie keine Falschnachrichten!", hieß es.

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Am Montagabend sprach CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer den Betroffenen ihr Mitgefühl aus. "Meine Gedanken & Gebete sind bei den Verletzten des schlimmen Vorfalls in Volkmarsen. Ich wünsche allen Verletzten eine schnelle Genesung", schrieb Kramp-Karrenbauer bei Twitter. "Ich habe Vertrauen darin, dass die Polizei die Hintergründe schnell aufklärt. Mein Dank gilt allen Helfern vor Ort, die im Einsatz sind."

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Frankfurter Fastnachtszug soll wie geplant stattfinden

Unterdessen soll der beliebte Frankfurter Fastnachtszug im Stadtteil Heddernheim ("Klaa Paris") am Faschingsdienstag dennoch starten. Der Vorstand habe einstimmig beschlossen, "wir werden Fastnacht feiern", sagte der Vorsitzende der Zuggemeinschaft, Ulrich Fergenbauer, am Montag dem "Hessischen Rundfunk".

 

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