Tot aufgefunden: Star-Bergsteiger stirbt in Todeszone am Mount Everest

Sieben Mal hat er es vergeblich versucht, beim achten Versuch, den Mount Everest ohne Sauerstoff zu bezwingen, ist der Extrem-Bergsteiger Nobukazu Kuriki nun ums Leben gekommen. 
| AZ/dpa
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Nobukazu Kuriki bei einer Pressekonferenz 2015, bereits bei einem vorigen Versuch, den Mount Everest zu besteigen, verlor er neun Fingerkuppen. Nun verlor er sein Leben.
Narendra Shrestha/EPA/Doreen Fiedler/dpa/AZ Nobukazu Kuriki bei einer Pressekonferenz 2015, bereits bei einem vorigen Versuch, den Mount Everest zu besteigen, verlor er neun Fingerkuppen. Nun verlor er sein Leben.

Kathmandu - Sein großes Ziel, es Reinholf Messner gleichzutun, hat den bekannten japanischen Bergsteiger Nobukazu Kuriki das Leben gekostet. Der 36 Jahre alte Kletter-Star (150.000 Follower bei Facebook) wurde im Camp 3 auf 7.200 Metern Höhe gefunden, wie ein Sprecher von Nepals Tourismusministerium am Montag mitteilte. Das Camp, das von Kletterern beim Aufstieg genutzt wird, liegt in der Todeszone, wo auch die besten Bergsteiger praktisch nach jedem Schritt anhalten und atmen müssen.

Noch am Sonntag hatte Kuriki ein Video gepostet, von Schmerzen gesprochen und allen seinen Unterstützern gedankt. 

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Kurikis Tod wurde ebenfalls auf seiner Facebook-Seite bekanntgegeben. Der Japaner hatte bereits sieben Mal zuvor vergeblich versucht, den mit 8.848 Metern höchsten Berg der Welt allein und ohne künstlichen Sauerstoff zu besteigen. Reinhold Messner hatte das im Jahr 1980 als Erster geschafft. Bei einem Versuch im Jahr 2012 waren Kuriki neun Fingerkuppen abgefroren.

Bereits der dritte Tote am Mount Everest in dieser Saison

Es war bereits der dritte Todesfall in der diesjährigen Klettersaison. Jedes Jahr versuchen Hunderte Bergsteiger im April und Mai, den Gipfel des Berges an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet auf nepalesischer Seite zu bezwingen. Bislang schafften es mehr als 5.000 Menschen auf den Gipfel, Hunderte kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

Lesen Sie hier: Wie normal ist es, am Mount Everest über Leichen zu stolpern?

 

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