Tonnenweise Kokain - Mutmaßlicher Drogenchef in Haft

Drei Jahre ermittelte die Polizei, dann erfolgte in der vergangenen Woche der Zugriff: In einer Villa in ein Ratingen wurde ein mutmaßlicher Drogenboss festgenommen.
dpa |
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In Ratingen hat die Polizei den mutmaßlichen Chef einer Bande von Drogenhändlern festgenommen. Er ist jetzt in U-Haft (Archivbild).
In Ratingen hat die Polizei den mutmaßlichen Chef einer Bande von Drogenhändlern festgenommen. Er ist jetzt in U-Haft (Archivbild). © Marcus Brandt/dpa
Düsseldorf

In Ratingen hat die Polizei einen mutmaßlichen Drogenboss in seiner Villa festgenommen. Der 34-Jährige befinde sich jetzt in Untersuchungshaft, bestätigte ein Sprecher der Polizei Düsseldorf. Der Mann wird verdächtigt, einen international agierenden Drogenring geführt zu haben. Über mehrere Jahre soll die Bande mindestens zwölf Tonnen Kokain mit einem vermuteten Wert von rund 100 Millionen Euro aus Südamerika importiert haben. 

Nach einem Bericht von "Bild am Sonntag" wurden im Rahmen des Zugriffs 
16 Objekte durchsucht. In der Villa des deutschen Hauptbeschuldigten seien Luxusgüter im Wert von fast 800.000 Euro sichergestellt worden. Zudem seien bei nahen Verwandten des Mannes Immobilien für fast 15 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Die Festnahme des 34-Jährigen erfolgte am vergangenen Dienstagmorgen durch ein Spezialeinsatzkommando der Polizei. 

"Drogenbarone sollten sich nicht zu sicher fühlen"

Der Aktion seien dreijährige Ermittlungen vorausgegangen. Vier bisher nicht gefasste Komplizen hätten auch in Serbien, Kanada und Montenegro agiert. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte "Bild am Sonntag": "Drogenbarone sollten sich nicht zu sicher fühlen. Vermögensarreste im Millionenbereich sind kein Zufall, sondern das Ergebnis harter, akribischer Ermittlungsarbeit. Wir treffen die dicken Fische dort, wo es weh tut – bei ihrem Geld, bei ihren Immobilien, bei ihrer Freiheit."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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