„Ice Bucket Challenge“-Miterfinder ist tot

Im Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS verbreitete Corey Griffin die "Ice Bucket Challenge". Mehr als 22 Millionen Dollar Spenden kamen so zusammen. Nun ist der 27-Jährige tot, ertrunken bei einem Tauchunfall.
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Auch Mario Götze macht bei der "Ice Bucket Challenge" mit
facebook.com/MarioGoetze Auch Mario Götze macht bei der "Ice Bucket Challenge" mit

Im Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS verbreitete Corey Griffin die "Ice Bucket Challenge". Mehr als 22 Millionen Dollar Spenden kamen so zusammen. Nun ist der 27-Jährige tot, ertrunken bei einem Tauchunfall.

Boston - Die "Ice Bucket Challenge", die gerade in den sozialen Medien die Runde macht, klingt nach einem großen Spaß: Die Nominierten sollen sich innerhalb von 24 Stunden einen Kübel Eiswasser über den Kopf schütten. Tun sie das nicht, müssen sie Geld für einen guten Zweck spenden. Viele internationale und nationale Prominente wie Mark Zuckerberg, Bill Gates und Sabine Lisicki haben bereits mitgemacht. Die meisten haben auch trotz bestandener Prüfung gespendet. Nun hat der Chefredakteur der Bild, Kai Diekmann, sogar Christian Wulff nominiert.

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Die Aktion ist mehr als nur ein Internettrend. Die Challenge soll auf die weniger bekannte Nervenkrankheit ALS aufmerksam machen. Erfunden wurde sie von Pete Frates, der selbst an ALS erkrankt ist. Mit Hilfe seines Freundes Corey Griffin hat er die Aktion im Internet verbreitet. 

Über 100.000 Dollar gesammelt

Noch am Abend vor seinem Tod hat Griffin seinen Vater angerufen, um ihn zu erzählen, dass er bereits über 100.000 Dollar Spenden sammeln konnte. Das berichtet der Boston Globe. Der 27-Jährige befand sich gerade auf der Insel Nantucket, wo er mit weiteren Aktionen Gelder sammelte.

Gegen zwei Uhr Morgen sprang Griffin von einem Gebäude an der Küste ins Wasser. Er trieb erst ein wenig auf der Oberfläche, ehe er dann wieder sank. Ein Rettungsschwimmer zog den leblosen Körper an Land. Griffin wurde ins Krankenhaus gebracht, wo Ärzte seinen Tod feststellten.

 

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