Fußball-WM macht müde? So gelingt der Alltag trotz nächtlicher Spiele

Zeitverschiebung macht müde: Bei der WM in Nordamerika enden viele Partien erst nach Mitternacht. Wer trotzdem kein Tor verpassen will, braucht eine kluge Schlafstrategie. Vom gezielten Nickerchen bis zur Auswahl der wichtigsten Spiele - so klappt es.
von  (ncz/spot)
Die Fußball-WM 2026 beschert deutschen Fans schlaflose Nächte.
Die Fußball-WM 2026 beschert deutschen Fans schlaflose Nächte. © AnnaStills/iStock via Getty Images

Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko begeistert Millionen Fans - bringt aber auch ein Problem mit sich: den Schlafmangel. Durch die Zeitverschiebung werden viele Spiele hierzulande erst am späten Abend oder sogar mitten in der Nacht angepfiffen. Wer trotzdem kein Tor verpassen möchte, sitzt schnell bis in die Morgenstunden vor dem Fernseher. Doch wie kommt man am nächsten Tag fit durch Arbeit, Uni oder Schule?

Nicht jedes Spiel live schauen

So schmerzhaft es für eingefleischte Fußballfans klingt: Niemand muss wirklich alle 104 WM-Partien live sehen. Besser ist es, sich die wichtigsten Begegnungen auszusuchen und bei weniger spannenden Spielen auf Highlights oder Zusammenfassungen am nächsten Morgen zurückzugreifen.

Die "WM-Schlafstrategie" planen

Wer weiß, dass ein Topspiel erst um 3 Uhr morgens endet, sollte seinen Schlaf bereits vorher planen. Ein früheres Zubettgehen am Vorabend oder ein zusätzlicher Mittagsschlaf können helfen, das Schlafdefizit abzufedern.

Die WM dauert mehrere Wochen. Wer regelmäßig bis tief in die Nacht wach bleibt, sammelt schnell ein Schlafdefizit an. Spielfreie Tage sind daher ideal, um etwas früher ins Bett zu gehen und die Energiereserven wieder aufzufüllen. Ein kurzes Nickerchen von 10 bis 20 Minuten kann Wunder wirken. Gerade während der WM kann ein Powernap in der Mittagspause die Konzentration deutlich verbessern und den Nachmittag retten.

Nach einer kurzen Nacht möchte man sich am liebsten wieder ins Bett legen. Genau dann hilft Bewegung an der frischen Luft. Tageslicht signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, wach zu werden, und kann die innere Uhr stabilisieren.

Koffein mit Bedacht einsetzen

Kaffee kann zwar kurzfristig wach machen, sollte aber nicht bis kurz vor dem Schlafengehen konsumiert werden. Wer nachts ein WM-Spiel schaut, fährt besser damit, Koffein gezielt einzusetzen und nach dem Schlusspfiff darauf zu verzichten, damit der Körper überhaupt noch zur Ruhe kommen kann.

Finger weg von Bier und fettigen Snacks

Für viele gehören Bier, Chips und Pizza zu einem gelungenen Fußballabend. Doch gerade nachts belasten Alkohol und schwere Mahlzeiten den Schlaf zusätzlich. Wer am nächsten Morgen funktionieren muss, setzt besser auf leichte Snacks wie Nüsse, Obst oder Gemüsesticks.

Bildschirm aus nach dem Abpfiff

Nach dem Spiel noch eine Stunde durch Social Media zu scrollen oder sämtliche Expertenanalysen anzuschauen, verlängert die Wachphase unnötig. Besser: Nach dem Abpfiff direkt abschalten und dem Körper die Chance geben, möglichst schnell einzuschlafen.

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