Dritter Coronavirus-Todesfall in Deutschland

Im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg in NRW ist ein weiterer infizierter Patient gestorben. Es ist der dritte bekannte Todesfall im bevölkerungsreichsten Bundesland - und in Deutschland.
dpa |
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Im Kreis Heinsberg ist ein weiterer Coronavirus-Patient gestroben.
Jonas Güttler/dpa/dpa Im Kreis Heinsberg ist ein weiterer Coronavirus-Patient gestroben.

Heinsberg - Im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben - es ist der dritte bekannte Todesfall in Deutschland.

Der Patient sei im Heinsberger Krankenhaus gestorben, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet.

Am Montag waren erstmals in Deutschland zwei Menschen nach Erkrankungen mit dem neuen Erreger Sars-CoV-2 gestorben. Das erste Todesopfer war eine 89-jährige Frau aus Essen, das zweite ein 78-jähriger Mann aus Gangelt im Kreis Heinsberg.

Die Zahl der nachgewiesenen Erkrankungen in NRW stieg auch am Mittwoch an, allerdings eher leicht: Es gab am Vormittag (Stand: 10.00 Uhr) 687 Infektionen nach 642 Fällen am späten Dienstagnachmittag (Stand: 17.30 Uhr), wie das NRW-Gesundheitsministerium berichtete. Besonders betroffen von dem Virus ist der Kreis Heinsberg ganz im Westen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes mit 365 Fällen.

Deutschlandweit verzeichnet das Robert Koch-Institut knapp 1300 Fälle.

Eine weitere Ausbreitung des Virus kann nach Einschätzung des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann (CDU) nicht verhindert werden. Das sagte er am Mittwochvormittag im Düsseldorfer Landtag. Es müsse aber alles daran gesetzt werden, die Ausbreitung so gut wie möglich zu verzögern. Ältere und vorerkrankte Menschen müssten besonders geschützt und das Gesundheitswesen funktionsfähig gehalten werden, bekräftigte Laumann.

Am Dienstag hatte die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Erlass bekannt gegeben. Dieser besagt, dass landesweit "bis auf weiteres" keine Veranstaltungen mit mehr als 1000 erwarteten Besuchern stattfinden sollen. Alternativ könnten Sport-Veranstaltungen ohne Zuschauer stattfinden.

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