Zwei Tote bei Dachstuhlbrand in Krankenhaus: Viele Verletzte

Frühmorgens fängt der Dachstuhl eines Krankenhauses in Ludwigslust Feuer. Mehr als 30 Menschen werden verletzt, zwei sterben. Was ist bereits bekannt?
dpa |
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In einem Krankenhaus in Ludwigslust ist ein Feuer ausgebrochen.
In einem Krankenhaus in Ludwigslust ist ein Feuer ausgebrochen. © Ralf Drefin/SWM DV Studio/dpa
Ludwigslust

Beim Brand des Dachstuhls eines Krankenhauses in Ludwigslust nahe Schwerin sind zwei Menschen gestorben. "Wir haben zwei Tote", sagte eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim der Deutschen Presse-Agentur. Bei den Opfern handelt es sich um Patienten. Nach Angaben der Polizei sind zudem mehr als 30 Menschen verletzt worden. Unter ihnen seien aber keine Schwerverletzten, sagte die Landkreis-Sprecherin.

Feuer war in Patientenzimmer ausgebrochen

Ersten Erkenntnissen zufolge war es in einem Patientenzimmer zu dem Feuer gekommen. Ob die beiden Toten gemeinsam in dem Zimmer lagen, war zunächst unklar. 

Der Dachstuhl des Krankenhauses hatte den Angaben zufolge gegen 4.30 Uhr Feuer gefangen. Die Lage vor Ort sei aktuell höchst dynamisch, hieß es am Morgen. Patienten und Krankenhaus-Beschäftigte wurden aus dem Gebäude evakuiert. Wie viele Menschen aus dem Krankenhaus geholt wurden, war zunächst unklar. 

Am Morgen schlugen Flammen und Rauch aus dem Dach des fünfgeschossigen Hauses. Vor dem Haus der Wiese saßen Menschen, die in Rettungsdecken gewickelt waren. Klinik-Beschäftigte schoben Patienten aus dem Haus über das Krankenhausgelände. Einige Patienten konnten langsam selbst laufen, andere warteten in Rollstühlen und auf Bänken vor der Klinik auf das Ende des Einsatzes. Viele hatten Handtücher um ihre Schultern gelegt. 

Der Internetseite des Krankenhauses zufolge hat das Krankenhaus 160 Betten. Es ist das einzige Krankenhaus in der Stadt, und es stellt als Akutklinik unter anderem die Grund- und Regelversorgung in der Region sicher.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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