Backhaus nach nächtlicher Kontrolle: "Wal liegt ruhig"

Mecklenburg-Vorpommers Umweltminister Till Backhaus nähert sich dem gestrandeten Buckelwal in der Nacht mit Fachleuten auf einem Boot. Wie ist der Zustand des Tieres?
dpa |
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Till Backhaus (SPD), Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, hat sich in der Nacht mit Experten der Fischereiaufsicht einen Eindruck vom Zustand des Wals verschafft. (Archivbild)
Till Backhaus (SPD), Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, hat sich in der Nacht mit Experten der Fischereiaufsicht einen Eindruck vom Zustand des Wals verschafft. (Archivbild) © Bernd Wüstneck/dpa
Wismar

"Der Wal liegt ruhig", hat Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) nach einer Kontrollfahrt in der Nacht der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Der Politiker näherte sich gemeinsam mit Experten der Landesfischereiaufsicht dem Tier mit einem Boot bis auf etwa 500 Meter. Die Atemfrequenzen hätten zunächst zwischen zwei und vier Minuten gelegen, seien im Verlauf aber auch wieder langsamer geworden, erklärte Backhaus. Das zeige, dass der Wal von den Ereignissen des Tages gestresst sei. 

Umweltminister: Richtig, den Wal zunächst ruhen zu lassen

Nachdem sich das Tier am Montagmorgen bei steigendem Wasserstand in der Bucht der Insel Poel nördlich von Wismar zunächst freigeschwommen hatte, lag es zwei Stunden später wieder im vielerorts hüfttiefen Wasser fest. Am Abend waren noch einmal Bewegungen des Wals in Richtung der tiefen Fahrrinne zu sehen – dann blieb er wieder liegen. 

Es sei richtig gewesen, den Wal erst einmal ruhen zu lassen, sagte der Umweltminister mit Blick auf vorangegangene Mobilisierungsversuche. Doch die Zeit drängt: In der Nacht soll der Wasserstand sinken.

Umweltminister Backhaus geht nicht davon aus, dass der Buckelwal noch in der Nacht weiter schwimmt. Es gelte abzuwarten, was in den kommenden Stunden geschehe, sagte er. Die Wasserschutzpolizei soll weiterhin in der Nähe des Tieres bleiben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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