Zurück im Deutschen Museum: Die Tante Ju ist wieder gelandet

Das Deutsche Museum hat seine Junkers JU 52 zurück. Nach fünf Jahren im Depot bringen Tieflader die Ikone der Luftfahrtgeschichte auf die Museumsinsel.
| Ruth Frömmer
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Die "Tante Ju" kehrt am Sonntag in die große Luftfahrthalle zurück. Mit einer Spannweite von 29,25 Metern und 6,10 Meter Höhe ist sie das größte Exponat.
Daniel von Loeper 4 Die "Tante Ju" kehrt am Sonntag in die große Luftfahrthalle zurück. Mit einer Spannweite von 29,25 Metern und 6,10 Meter Höhe ist sie das größte Exponat.
Die Tieflader erreichen die Corneliusbrücke.
Daniel von Loeper 4 Die Tieflader erreichen die Corneliusbrücke.
Dort übernehmen die Mitarbeiter am Kran.
Daniel von Loeper 4 Dort übernehmen die Mitarbeiter am Kran.
Sie befördern "Tante Ju" schließlich ins Gebäude.
Daniel von Loeper 4 Sie befördern "Tante Ju" schließlich ins Gebäude.

München - Endlich steht die "Tante Ju" wieder auf der Museumsinsel. Das Gebäude wurde saniert, währenddessen stand der Flieger fünf Jahre lang im Depot.

14 Meter lang und 2,5 Tonnen schwer ist der Rumpf der Junkers JU 52, die am Sonntag mit zwei Tiefladern von Steinhausen kommend am Maximilianeum vorbei über die Erhardtstraße bis zur Corneliusbrücke gebracht wurde. Auf der Museumsinsel wurde sie dann abgeladen und schließlich per Kran ins Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums gehoben. Zwar riss beim Anheben ein Spanngurt, aber ansonsten verlief der Transport reibungslos.

Flugzeugtransport am Sonntag durch München

Das Flugzeug ist 1947 in Frankreich gefertigt worden, war für das französische Militär unterwegs und gilt bis heute als extrem robust. 5.000 Stück wurden zwischen 1932 und 1952 hergestellt. Ihren letzten Flug hatte die "Tante Ju" am 11. September 1957, als sie von Frankreich nach München überführt wurde.

Das Deutsche Museum erwarb sie zum symbolischen Kaufpreis von einem Franc und brachte sie zunächst in der Abteilung "Historische Luftfahrt" unter. 1984 zog sie dann als größtes Ausstellungsobjekt in die Luft- und Raumfahrthalle um, wo sie auch jetzt wieder steht.

Einige Münchner kennen das Flugzeug nicht nur vom Sehen, sondern erinnern sich auch noch an das charakteristische Motorengeräusch von früheren Ju-52-Rundflügen über München.

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