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Zum München-Wegzug: Keine Atempause

AZ-Lokalchef Felix Müller über Konsequenzen aus den neuen Zu- und Wegzugsdaten.
| Felix Müller
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München - Mehr Menschen wollen offenbar aus München wegziehen. Klingt nach einer guten Nachricht für all jene, die unbedingt bleiben wollen. Aber man sollte sich nicht zu früh freuen - aus drei Gründen.

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Münchner Politik muss alles tun für bezahlbaren Wohnraum

Erstens: Corona-bedingt dürfte auch das nur eine Momentaufnahme sein. Wie sich Arbeits- und Pendlerwelt dauerhaft ändern, kann keiner seriös sagen. Zweitens: Wer zieht zu und wer weg? Naheliegend, dass es vor allem Familien und Geringverdiener sind, die gehen. Das tut einer Stadt auf Dauer sehr schlecht, Stichwort: Reichen-Ghettos. Drittens: Fast alle Umlandgemeinden haben keine Lust mehr auf große Neubaugebiete.

Absehbar, dass das Angebot auch hier knapper wird. Und der ganze Großraum unter München-artigen Problemen ächzen wird - und niemand, wenn er nicht unbedingt muss, umzieht. Nicht mal raus aus der kleinen Stadt-Wohnung. Für die Münchner Politik gibt es keine Atempause. Alles zu tun für bezahlbaren Wohnraum bleibt ihr wichtigster Job.

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