Zahlreiche altersbedingte Schäden: Nächstes Großbaustelle steht in München an

Die Ring-Brücke an der Landshuter Allee über die Dachauer Straße weist zahlreiche altersbedingte Schäden auf. Ab 20. Januar werden monatelange Baumaßnahmen durchgeführt, die sich auch auf den Straßenverkehr auswirken werden.
André Wagner |
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Ab 20. Januar 2026 finden an der Ring-Brücke über der Kreuzung Landshuter Allee/Dachauer Straße Sanierungsarbeiten statt.
Ab 20. Januar 2026 finden an der Ring-Brücke über der Kreuzung Landshuter Allee/Dachauer Straße Sanierungsarbeiten statt. © Google Maps

Nach jahrzehntelangem Straßenverkehr ist die Bausubstanz an zahlreichen Tunneln und Brücken in München marode und veraltet. Ende Dezember wurde bekannt, dass der Landshuter-Allee-Tunnel nicht mehr den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen, vor allem beim Brandschutz, entspricht. Als Folge ist der Tunnel seit dem 23. Dezember für Gefahrguttransporte sowie Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt. Die geplante Sanierung soll im Jahr 2027 beginnen.

Doch auch bei der Straßenbrücke Landshuter Allee über die Dachauer Straße herrscht für das Münchner Baureferat dringend Handlungsbedarf. Die Brücke weist zahlreiche altersbedingte Schäden, insbesondere an den Übergangskonstruktionen, Stützen, Pfeilern sowie Rampenbauwerken auf.

 Ring-Brücke an der Landshuter Allee wird saniert – Parkplätze fallen weg

Das Baureferat muss deshalb die durch den täglichen Verkehr hochbelasteten Fahrbahnübergänge aus Stahl erneuern und weitere Brückenbauteile sowie Rampenbauwerke instandsetzen. Zudem müssen zwei Pfeiler der Brücke verstärkt werden.

Die Instandsetzungsmaßnahmen sollen bereits am 20. Januar beginnen und voraussichtlich bis Dezember 2025 andauern. Während der gesamten Dauer der Baumaßnahmen sind die unter der Brücke befindlichen Parkplätze nicht nutzbar. Zudem kommt es, abhängig vom Baufortschritt, zu Einschränkungen des Straßenverkehrs. So müssen die neben den Rampenstützwänden liegenden Fahrspuren abschnittsweise eingeengt werden, damit die Betoninstandsetzungsarbeiten am Fußpunkt der Rampenwände durchgeführt werden können.

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Landshuter Allee  monatelang nur einspurig befahrbar

Von voraussichtlich Ende Mai bis Ende Oktober wird die Landshuter Allee im Bereich der Brücke nur einspurig in beide Richtungen befahrbar sein, was sich vor allem auf den Berufsverkehr negativ auswirken wird. Die Verkehrsumlegung erfolgt jeweils vor Beginn der Auf- und Abfahrtsrampen.

Auch unter der Brücke sind zeitlich begrenzte Einschränkungen in beide Richtungen nötig. Dort wird es Umleitungen des Fuß- und Radverkehrs geben.

Gute Nachricht: Die Straßenbahnlinie 20 ist von den Arbeiten nicht betroffen. Die Haltestelle "Olympiapark West" bleibt zu jeder Zeit und aus allen Richtungen uneingeschränkt erreichbar.

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  • HanneloreH vor 3 Stunden / Bewertung:

    Mit 50 fährt es sich eh besser durch eine nervende Baustelle

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  • kartoffelsalat vor 2 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von HanneloreH

    Ach, Sie sind doch ein Satire-Account.
    Das ist nicht immer so leicht zu erkennen.

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  • ESC-Gast vor 3 Stunden / Bewertung:

    Also das muss man ihnen lassen. Erst großspurig ankündigen, dass Tempo 30 wieder auf 50 oder 60 erhöht wird und dann ein Jahr Baustelle mit Tempo 5. Genial.

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