Wird ein Zaun um die Wiesn 2016 gebaut?

Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel wird an einem neuen Sicherheitskonzept für die Wiesn gearbeitet. Möglicherweise wird in diesem Jahr ein Zaun um das Festgelände hochgezogen.
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Die Stadt München überarbeitet ihr Sicherheitskonzept für die Wiesn.
dpa Die Stadt München überarbeitet ihr Sicherheitskonzept für die Wiesn.

München - Angesichts der Terrorangst nach den Anschlägen von Paris und Brüssel wird schon länger über ein neues Sicherheitskonzept für die Wiesn diskutiert. Rucksäcke sollen in diesem Jahr öfter als bisher in Stichproben kontrolliert werden, das hatte der Wirtschaftsausschuss des Stadtrates Anfang Mai beschlossen.

Ob es auch zusätzliche Zäune geben soll ist noch offen. Von einer festen Mauer um das Festgelände rät der Branddirektor der Berufsfeuerwehr, Peter Bachmeier, allerdings ab: "Bei erhöhter Terrorgefahr bringt eine Mauer um die Wiesn und das Scannen aller Besucher nichts. Terroristen würden sich andere Ziele suchen", sagte er zu der Bild-Zeitung. Stattdessen will er "mobile Zäune und verdichtete Taschen- und Rucksackkontrollen wie an einer Grenze. Auch um eine Überfüllung zu verhindern."

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Weil es nicht umsetzbar wäre, soll es ein generelles Taschen- und Rucksackverbot laut Wiesn-Stadtrat Georg Schlagbauer (CSU) "auf keinen Fall geben". Einen mobilen Zaun sieht er "nur im Bereich der Bavaria, um bei starkem Besuch die Ströme zu lenken."

Im Juli will der Stadtrat das Sicherheitskonzept für die Wiesn final beschließen.

 

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