Westend und Altstadt: Drei Männer schießen mit Schreckschusspistolen

In der Landbergerstraße und in der Löwengrube in München haben am späten Freitagabend drei Männer mit Schreckschusspistolen die Polizei beschäftigt. Das Trio wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.
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Ein 21-Jähriger hat mehrere Personen in einer Wohneinrichtung mit einer Schreckschusspistole und einem Messer bedroht. (Symbolbild)
Ein 21-Jähriger hat mehrere Personen in einer Wohneinrichtung mit einer Schreckschusspistole und einem Messer bedroht. (Symbolbild) © Oliver Killig/dpa

München - Weil sie in der Silvesternacht mit Schreckschusspistolen in die Luft geschossen haben, sind drei Männer wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt worden.

Notruf: Schüsse aus dem Fenster einer Wohnung im Westend 

Nach Angaben der Polizei erreichte der erste entsprechende Notruf gegen 21.30 Uhr die Einsatzzentrale: Aus dem Fenster einer Wohnung in einem oberen Stockwerk eines Mehrfamilienhauses in der Landsberger Straße werde mehrfach mit einer Faustfeuerwaffe geschossen, hieß es.

Mehrere Streifen rückten aus, um die möglicherweise gefährliche Situation im Westend abzuklären. Die Einsatzkräfte konnten dem Vorfall eine Wohnung zuordnen und verschafften sich umgehend Zutritt.

Polizei beschlagnahmt Schreckschusspistole 

In der Wohnung trafen sie auf zwei "deutliche alkoholisierte" Männer im Alter von 32 und 45 Jahren. Die Beamten beschlagnahmten eine Schreckschusspistole, mit der die Schüsse abgegeben wurden - und die noch vorhandene Munition.

Die beiden Männer wurden zu einer Polizeiinspektion gebracht und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Aufgrund ihrer Alkoholisierung kamen sie danach in Gewahrsam und wurden am Neujahrsmorgen gegen 4.30 Uhr wieder entlassen.

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Schüsse in der Altstadt: Zivile Polizeibeamte ziehen ihre Dienstwaffen

Der zweite Vorfall ereignete sich in der Altstadt: Dabei stießen zivile Polizeibeamte gegen 23 Uhr auf einen 22-Jährigen, der in der Löwengrube mit einer Faustfeuerwaffe mehrfach in die Luft schoss.

Wie die Polizei berichtet, war zunächst nicht erkennbar, ob es sich um eine scharfe Waffe oder eine Schreckschusswaffe handelte: "Der 22-Jährige wurde aufgefordert, die Waffe abzulegen. Die Beamten zogen dabei ihre Dienstwaffen."

22-Jähriger angezeigt: Verstöße gegen Waffen- und Betäubungsmittelgesetz

Nach mehreren Aufforderungen legte der Mann schließlich die Waffe ab, wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Es stellte sich heraus, dass er mit einer Schreckschusspistole geschossen hatte.

Bei einer Durchsuchung stellten die Beamten mehrere hundert Schuss Munition sowie einen Joint und etwas Marihuana sicher. Der 22-Jährige wurde wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. 

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