„Wer hier ein Grundstück kauft, wird nicht ärmer“

Die Stadträtin Beatrix Zurek (SPD) ist 1. Vorsitzende des Mietervereins München und des Bayerischen Mieterbunds. Sie will den sozialen Wohnungsbau, im Gegensatz zu vielen Münchner Vermietern, weiter fördern.
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SPD-Stadträtin Beatrix Zurek.
Daniel von Loeper SPD-Stadträtin Beatrix Zurek.

München – Beatrix Zurek glaubt, dass deutlich mehr mehr Menschen eine hohe Mietbelastungsquote haben, als es die Statistik des bayerischen Landesamts vermuten lässt: Laut dieser haben nur etwa vier Prozent der Münchner Haushalte mit einer überdurchschnittlich hohen Mietbelastungsquote zu kämpfen (45 Prozent). Der Rest läge bei 22 Prozent.

Zurek sagt:„Ursprünglich hatte man eine Mietbelastung von 15 Prozent angestrebt – über diesem Wert liegen wir schon seit Jahren. Viele Münchner geben 30, teilweise 50 Prozent des Einkommens für ihre Miete aus – und dazu kommen deutlich höhere Lebenshaltungskosten als in anderen Städten.“ Die Argumente von Vermietern gegen Mietpreisbremse und sozialen Wohnungsbau kann sie teilweise nachvollziehen, hält jedoch beides für wichtig.

Angesichts des großen Zuwachses in München sei sozialer Wohnungsbau fördernswert – und könne sich für beide Seiten lohnen: „Wohnungsbau wird von staatlicher Seite gefördert und Eigentümer, die Sozialwohnungen vermieten wollen, werden subventioniert. Dann rechnet es sich.“

Damit die Eigentümer auch weiterhin neuen Wohnraum schaffen, dürfe man ihnen natürlich keine unnötigen Steine in den Weg legen. Zurek ist aber auch überzeugt: „In München ist jede Investition dauerhaft und finanziell nachhaltig. Wer hier ein Grundstück kauft, ist noch nie ärmer geworden.“

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