Verstöße gegen Corona-Regeln: Münchner zahlen fast eine Million Euro

Die meisten Geldzahlungen bewegen sich laut KVR im dreistelligen Bereich: 384 Münchner wurden dabei erwischt, als sie sich nicht an die Maskenpflicht hielten.
| Nina Job
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Im bayerischen ÖPNV herrscht seit Monaten Maskenpflicht.
Lino Mirgeler/dpa Im bayerischen ÖPNV herrscht seit Monaten Maskenpflicht.

München - Die Stadt hat im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Regeln bislang rund 950.000 Euro eingenommen.

Seit 1. April sind beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) insgesamt 9.522 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen eingegangen. Das KVR hat daraufhin bis jetzt 5.220 Bußgeldbescheide erlassen. Etwa jeder 13. will die Strafe nicht zahlen: 402 Münchner haben Einspruch eingelegt gegen den Bußgeldbescheid.

30.000 Euro haben Maskenmuffel der Stadt beschert

Die meisten Geldzahlungen bewegen sich laut KVR im dreistelligen Bereich. So wurden 384 Münchner dabei erwischt, als sie sich nicht an die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr oder in Geschäften hielten.

Das kostet 150 Euro Strafe – für Wiederholungstäter wird es noch teurer. Insgesamt 30.000 Euro haben Maskenmuffel dem Stadtsäckl beschert. Für die Kontrolle und Durchsetzung der Vorgaben zum Infektionsschutz im öffentlichen Raum ist in erster Linie die Polizei zuständig.

Gaststätten werden von den Bezirksinspektionen des KVR kontrollieren. Bei Beschwerden gegen Geschäfte rückt die Gewerbeüberwachung aus.

Zuerst hatte der "BR" über die Summe berichtet.

Lesen Sie hier: Touristenzahlen in München drastisch eingebrochen

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