Vergewaltigungs-Opfer ruft: Ich bin ein Mann

Nachdem der erste Versuch gescheitert war, attackiert der Täter kurz darauf eine Frau.
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Der mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht.
Der mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht. © Daniel von Loeper

München - "Seit der Tat ist nichts mehr, wie es war." Hans F. (54) wurde im Januar 2019 überfallen. Der Täter hatte sich von hinten auf sein Opfer gestürzt, das daraufhin hinfiel und sich eine blutende Nase und eine Platzwunde am Hinterkopf zuzog.
Schlimmer noch sind die psychischen Folgen. Hans F. hat seitdem Angst im Dunkeln, Albträume und bekommt oft Ausschlag, wenn er sich an die Tat in der Nähe einer Unterführung am S-Bahnhof Trudering erinnert.

Täter will Frau vergewaltigen - und stürzt sich auf Mann

Vor Gericht muss er sich am Montag trotzdem noch einmal mit dem Geschehen am 5. Januar 2019 auseinandersetzen. Er habe gerufen: "Ich bin ein Mann", als ihm klar wurde, dass ihn der Angreifer mit einer Frau verwechselte und ihn vergewaltigen wollte. Der Täter habe ihm daraufhin zwischen die Beine gegriffen und sei dann geflohen.

Doch nicht lange danach soll der 44-jährige Angeklagte eine Frau in der Nähe des ersten Tatorts vergewaltigt haben. Er zog seinem Opfer die Kapuze über den Kopf, so dass die Frau keine Luft mehr bekam und Todesängste auszustehen hatte.

Die Frau wurde schwer verletzt, erlitt unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma, sowie eine Gesichtsprellung. Auch sie leidet laut Anklage psychisch an der Tat. Und der Angeklagte? Sagt, dass er sich an die Taten nicht erinnern könne, erklärt seine Anwältin Birgit Schwerdt. Der Prozess wird fortgesetzt.

Lesen Sie hier: Hochprofesionelle Serieneinbrecher in München vor Gericht

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