Verbote gegen Outdoor-Partys in München? Einfache Reflexe

Der AZ-Lokalchef Felix Müller über die Debatte um Verbote gegen abendliche Menschenansammlungen in München.
| Felix Müller
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Hat das Alkoholverbot am Gärtnerplatz etwas gebracht? Geht so. Vor Ort herrscht natürlich viel häufiger Ruhe. Auf der einen Seite. Auf der anderen gibt es sehr, sehr viele Münchner, die dort gerne an Sommerabenden ein Bier trinken und das heuer mit der Begründung des Infektionsschutzes nicht können.

Vor allem aber hat sich die Party halt einfach verlagert. Die Polizei meldet nun oft Probleme an anderen Orten, etwa vom Baldeplatz oder zuletzt vom Odeonsplatz. Auf die Idee, dass die Lösung für diese Probleme ein neuerliches Verbot wäre, muss man erstmal kommen. Dann zieht die Karawane halt wieder weiter.

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Anders als bei Verbots-Debatten für den Englischen Garten oder die Isar wird den meisten Münchnern reichlich wurscht sein, ob man am Odeonsplatz Bier trinken darf oder nicht. Es geht aber im Wortsinn ums Prinzip: Ob das Rathaus jedem Verbots-Reflex nachgibt. Gut, dass es im Stadtrat Stimmen gibt, die eine ernsthafte Debatte mit Für und Wider einfordern. Statt einfach zu verbieten.

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