Urteil in München: Einbrecher und Fahrrad-Dieb muss ins Gefängnis

Einer der Männer steht am Montag vor Gericht und streitet die Tat ab. Genützt hat's ihm nicht.
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Dieb, Dolmetscherin und Rechtsanwalt.
jot Dieb, Dolmetscherin und Rechtsanwalt.

München - Die Beweislage ist erdrückend. Doch der 50-jährige Vasile N. beharrt darauf, dass er an dem Forstenrieder Radlklau vom Januar 2016 nicht beteiligt war. 21 edle Räder im Wert von 80.000 Euro sind damals von Einbrechern gestohlen worden. Einige der Luxus-Räder tauchten später auf der Webseite eines rumänischen Händlers auf.

Obwohl sich ein Verkäufer daran erinnert, wie Vasile N. das Einbruchswerkzeug bei ihm im Baumarkt gekauft hat, obwohl sich die DNA des Mannes an der Tür zu dem Radlgeschäft in der Forstenrieder Allee fand, sagt Vasile N., dass er an dem Einbruch nicht beteiligt war. Wie seine DNA an die Tür gekommen ist? Keine Ahnung.

Lüge aus Angst vor Komplizen?

Sein Verteidiger Joachim Schwarzenau hält es für möglich, dass der Mann massiven Ärger mit seinen Komplizen bekommen könnte, wenn er die Tat zugibt. Anders ist für ihn auch nicht zu erklären, warum der Mann trotz aller Indizien die Tat bestreitet.

Dabei würde sich ein Geständnis strafmildernd auswirken. Aber Vasile N. hat anderes im Sinn. Nachdem ihn der Amtsrichter zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verdonnert hatte, bleibt der 50-Jährige ruhig und akzeptiert das Urteil (das damit rechtskräftig ist).

Der Bauarbeiter hofft lediglich, dass man ihm im Gefängnis Arbeit geben wird.

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