Reisebus verunglückt im Pfingstverkehr: Megastau auf der A8
Ein verunfallter Reisebus aus Polen hat am frühen Sonntagmorgen auf der A8 Richtung Salzburg für einen Megastau gesorgt. Informationen zufolge geriet das Fahrzeug auf Höhe Unterlaindern, etwa drei Kilometer nach der AS Holzkirchen, aus derzeit noch unbekannter Ursache außer Kontrolle. Der Bus kam nach rechts von der Fahrbahn ab, rammte die Leitplanke, welche dabei auf etwa 20 Meter Länge eingedrückt und zerstört wurde.
Mehrere Feuerwehren, u. a. aus Holzkirchen und Otterfing, sowie zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes wurden zur Unfallstelle beordert, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Bus rammt Leitplanke auf der A8: Rückstau rund zehn Kilometer lang
Bei dem Unfall wurde der Busfahrer verletzt, er wurde, wie alle anderen Fahrgäste, von den Rettungskräften vor Ort untersucht, die Passagiere blieben bei dem Crash unverletzt.
Während des Einsatzes und der Unfallaufnahme mussten zwei Fahrspuren in Richtung Salzburg gesperrt werden. Dadurch bildete sich ein rund zehn Kilometer langer Rückstau, der bis fast zur Anschlussstelle Hofolding zurückreichte.
Tödlicher Unfall: Falschfahrer stirbt auf der A8
Erst am Samstag hatte sich, ebenfalls auf der A8, ein schwerer Unfall ereignet. Ein 89-jähriger Falschfahrer kollidierte zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Übersee südlich des Chiemsees im Landkreis Traunstein mit zwei Fahrzeugen. Dabei zog sich der 89-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
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