Prozess: Kiloweise Kokain für Starnberger Dealer

Beim Prozessauftakt schweigen die beiden Angeklagten zuden Vorwürfen.
| John Schneider
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Die beiden Angeklagten schweigen.
Die beiden Angeklagten schweigen. © jot

München/Starnberg - Ihre Starnberger Mandanten (52 und 60 Jahre alt) wollen zu den Vorwürfen nichts sagen. Das erklärten gestern die beiden Strafverteidiger Thomas Pfister und Kai Wagler, nachdem die Anklage in dem Drogenprozess verlesen worden war.

Im Auto über die Grenze geschmuggelt

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Handel mit Kokain vor. Den Stoff bezogen die beiden laut Anklage aus den Niederlanden und Belgien. Der 60-jährige Angeklagte soll die Ware im Auto über die Grenze geschmuggelt haben. Er habe aber teilweise auch selber Drogen gekauft, um sie im Raum Starnberg und München zu verkaufen.

Vereinbarungsgemäß hatte der Lkw-Fahrer einen Mercedes ML 350 gekauft, um ihn für den Schmuggel zu nutzen. Dazu wurde ein professionelles Versteck unter dem Fahrersitz eingebaut, auf das nur durch das Abschrauben einer Metallplatte zugegriffen werden konnte.

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Sechs Kilo Kokain aus Brüssel eingeschleust

Die erste angeklagte Schmuggelfahrt wurde im April 2020 organisiert. Der 60-Jährige holte zweieinhalb Kilo Kokain in Brüssel ab, übergab einem Mittelsmann in Aachen ein halbes Kilo und fuhr dann mit dem Rest nach Starnberg. Bei einer weiteren Schmuggelfahrt im Mai soll der 60-Jährige sogar sechs Kilo Kokain nach Deutschland geschmuggelt haben. Am 28. Mai 2020 griff die Polizei zu.

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