Jugendliche verursachen Zwischenfälle mit Softair-Pistolen

Täuschend echt sehen sie aus, brandgefährlich sind sie: Sogenannte "Softair"-Pistolen können ernste Verletzungen verursachen. Gleich zwei Jugendliche wurden am Wochenende im Münchner Umland damit erwischt. Ein Kind wurde verletzt.
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Sehen täuschend echt aus: Softair-Pistolen (Symbolfoto)
Sehen täuschend echt aus: Softair-Pistolen (Symbolfoto) © dpa

Geretsried - Mit sogenannten "Softair-Pistolen" haben Jugendliche in Geretsried am Freitag gleich zwei Zwischenfälle verursacht: Nachmittags kam es zu einem Polizeieinsatz in einer Tiefgarage im Stadtzentrum, einige Stunden später traf die Polizei dann erneut einen Bub mit einer der täuschend echt aussehenden Waffen in der Hand an. 

16-Jähriger feuert Plastikkugeln auf 12-Jährige

Gegen 17.30 Uhr bekam die Polizei eine Meldung, dass ein Jugendlicher mit einer Waffe gezielt auf andere Fußgänger geschossen habe. Passanten hielten den 16-Jährigen fest, bis die Polizei dazukam.

Er hatte wohl auf ein 12 Jahre altes Mädchen gezielt und abgedrückt, die durch den Treffer mit den kleinen, harten Plastikkugeln starke Schmerzen erlitten hatte. Sie wurde zur Behandlung von einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Softair-Pistole wurde sichergestellt, der 16-jährige Geretsrieder muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Führen einer Anscheinswaffe verantworten.

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14-Jähriger schlendert mit falscher Pistole durch die Stadt

Gegen 23 Uhr fiel der Polizei dann während eines anderen Einsatzes ein 14 Jahre alter Geretsrieder auf, der an den Beamten vorbeiging und dabei eine vermeintliche Pistole in der Hand hielt. Dem Jugendlichen  wurde die Waffe abgenommen und sichergestellt - ebenfalls, wie sich bei näherer Prüfung herausstellte, eine "Softair-Pistole".

Der 14-Jährige  wurde an seine Mutter übergeben. Auch ihn erwartet nun ein Verfahren wegen "Führen einer Anscheinswaffe".


 

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