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Flutkatastrophe: Erfolgreicher Einsatz der Freisinger THW-Brückenbauer

Ein Team von Brückenbauspezialisten vom THW Freising hat im Katastrophengebiet ganze Arbeit geleistet: Mit 51,85 Metern Länge und zwei Fahrspuren ist die größte jemals vom THW gebaute D-Behelfsbrücke entstanden. Sie ist für Autos und Lastwagen zugelassen.
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Die Freisinger Brückenbauer beim Montieren der Behelfsbrücke.
THW Freising 11 Die Freisinger Brückenbauer beim Montieren der Behelfsbrücke.
Das Einheben der über vier Tonnen schweren Fahrbahnplatten.
THW Freising 11 Das Einheben der über vier Tonnen schweren Fahrbahnplatten.
Die Freisinger Brückenbauer beim Montieren der Behelfsbrücke.
THW Freising 11 Die Freisinger Brückenbauer beim Montieren der Behelfsbrücke.
Ein Überblick über die Brücke während der Bauphase.
THW Freising 11 Ein Überblick über die Brücke während der Bauphase.
Millimeter-Arbeit beim Anheben und Absetzen der Brücke auf die Endlager.
THW Freising 11 Millimeter-Arbeit beim Anheben und Absetzen der Brücke auf die Endlager.
Freisinger Helfer vor der fast fertigen Brücke.
THW Freising 11 Freisinger Helfer vor der fast fertigen Brücke.
Die Behelfsbrücke vom Typ D wurde neben die zerstörte Landgrafenbrücke gebaut, die zu den wichtigsten Verbindungen über die Ahr gehörte.
11 Die Behelfsbrücke vom Typ D wurde neben die zerstörte Landgrafenbrücke gebaut, die zu den wichtigsten Verbindungen über die Ahr gehörte.
Bei der D-Brücke ist Arbeiten ohne Hilfe von Maschinen nicht möglich. Hier ein THW-Kran beim Abbauen des 
Vorbauschnabels.
THW Freising 11 Bei der D-Brücke ist Arbeiten ohne Hilfe von Maschinen nicht möglich. Hier ein THW-Kran beim Abbauen des Vorbauschnabels.
Die Freisinger Kräfte beim Abbau des  Vorbauschnabels.
THW Freising 11 Die Freisinger Kräfte beim Abbau des Vorbauschnabels.
Die komplette Brücke mit Vorbauschnabel.
THW Freising 11 Die komplette Brücke mit Vorbauschnabel.
Die Brückenbauexperten des THW in Freising errichteten in Ahrweiler die Behelfsbrücke.
THW 11 Die Brückenbauexperten des THW in Freising errichteten in Ahrweiler die Behelfsbrücke.

München/Freising - Es ist vollbracht: Die Freisinger Brückenbauer vom Technischen Hilfswerk (THW) sind von ihrem sechstägigen Einsatz aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zurück.

Behelfsbrücke steht direkt neben der zerstörten Landgrafenbrücke

Gemeinsam mit anderen Fachgruppen Brückenbau aus den THW-Ortsverbänden Müllheim, Pfedelbach und Bad Kreuznach haben sie innerhalb kürzester Zeit eine Behelfsbrücke über die Ahr errichtet.

Die Behelfsbrücke vom Typ D entstand neben der zerstörten Landgrafenbrücke, die zu den wichtigsten Verbindungen über die Ahr gehörte. Wie das THW mitteilte, erstellte eine Baumfirma die notwendigen neuen Auflager nach aufwändigen Räumarbeiten weiterer THW-Einheiten. Das Material kam aus zentralen Lagern des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Baustelle.

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Die längste jemals vom THW gebaute D-Behelfsbrücke

Mit 51,85 Metern Länge und zwei Fahrspuren ist die größte jemals vom THW gebaute D-Behelfsbrücke entstanden: Sie ist für Pkw und Lkw zugelassen. Verbaut wurden unter anderem 6.560 Schrauben und 152.749,2 Kilogramm Stahlelemente.

Die 60 Einsatzkräfte arbeiteten in zwei Schichten: Zu Spitzenzeiten wurde mit vier Kränen parallel gebaut, um neben der eigentlichen Montage auch die Baustellenlogistik sicherzustellen.  Im Laufe der Woche soll die Brücke für den Verkehr freigegeben werden, im Moment entstehen die entsprechenden Zufahrten.

Rheinland-Pfalz: Flutkatstrophe fordert bis dato 135 Todesopfer

"Wir haben vor Ort mit drei anderen Gruppen zusammengearbeitet. Das Teamwork war überragend, die Motivation jedes einzelnen war nicht zu bremsen, und nur so war die schnelle und langfristige Hilfe möglich", sagte Florian Wigger, der Gruppenführer der Fachgruppe Brückenbau.

THW-Mitarbeiter Hannes Reichlmaier erlebte bei seinem ersten Brückenbaueinsatz besonders intensiv mit, wie wichtig diese Arbeit für die Betroffenen vor Ort ist: "Brücken verbinden Menschen! Viele Bürger wären am liebsten schon über die halb fertige Brücke gelaufen, um irgendwie ans andere Ufer zu kommen."

In Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der Toten nach der Flutkatastrophe auf 135 erhöht (Stand: 30. Juli), 59 Menschen werden als vermisst geführt. Nach Angaben der Landesregierung sind weiterhin 5.500 Einsatzkräfte im Katastrophengebiet.

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