Ende eines Rosenkriegs? Haus in Geisenbrunn steht unter Wasser

Jemand hat in einem Haus in Geisenbrunn sämtliche Wasserhähne aufgedreht und die Abflüsse verstopft. Der Schaden beläuft sich auf 200.000 Euro.
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Die Feuerwehr Geisenbrunn pumpte den Keller im zweiten Untergeschoss aus. (Symbolbild)
Die Feuerwehr Geisenbrunn pumpte den Keller im zweiten Untergeschoss aus. (Symbolbild) © Daniel Bockwoldt/dpa

Geisenbrunn - Als ein 53–Jähriger aus Geisenbrunn am Sonntag nach Hause kam, war sein Haus vom Keller bis zum Dachboden überflutet. Die Terrassentüre stand offen und alle Wasserhähne im Haus waren aufgedreht, die Abflüsse verstopft.

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Ehe-Streitigkeiten könnten die Ursache sein

Er war den Angaben zufolge seit Freitag nicht mehr dort gewesen. Wie sich herausstellte, so ein Polizeisprecher, könnte ein Rosenkrieg die Ursache sein. Der 53-Jährige und seine Frau stehen kurz vor der Scheidung. Als das Paar noch zusammen war, wohnten die Eheleute mit ihrem Sohn in dem Haus. Heute leben sie an unterschiedlichen Wohnorten, gemeinsames Eigentum ist nun stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Feuerwehr Geisenbrunn war mit zehn Einsatzkräften vor Ort. Sowohl der Ehemann als auch seine Ex-Partnerin (45) werden als Beschuldigte bei der Germeringer Polizei geführt. Der Schaden beträgt rund 200.000 Euro.


Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels war eine Formulierung enthalten, welche die Frage eines möglichen Verschuldens einseitig in einer bestimmte Richtung lenkte.  Dies war nicht gerechtfertigt.  Nach wie vor (Stand: 22. April 2021) werden laut Polizei beide Eheleute als Beschuldigte geführt. Die Redaktion bedauert die ursprüngliche Formulierung.

 

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