Brutaler Raubmord am Ammersee: Jetzt ist das Urteil rechtskräftig

Ein Rentner wird in seinem Haus in Herrsching mit zahlreichen Messerstichen ermordet. Die Verteidigung des Täters wollte das Urteil nicht akzeptieren. Doch nun gibt es eine eindeutige Entscheidung.
von  AZ/dpa
Nach dem Raubmord in Herrsching steht das Urteil für den Täter nun endgültig fest. (Archivbild)
Nach dem Raubmord in Herrsching steht das Urteil für den Täter nun endgültig fest. (Archivbild) © Vifogra / Haubner/vifogra/dpa

Nach dem brutalen Raubmord in Herrsching im Landkreis Starnberg ist das Urteil zu lebenslanger Haft nun rechtskräftig. Das Landgericht München II hatte im vergangenen August zudem die besondere Schwere der Schuld des Täters festgestellt; damit ist eine Entlassung nach 15 Jahren im Gefängnis nahezu ausgeschlossen

Gegen die Entscheidung legte der damals 23-Jährige Revision ein, die jedoch vom Bundesgerichtshof als unbegründet verworfen wurde. Diesen Beschluss des obersten Gerichts vom 5. Februar teilte jetzt die Pressestelle des Landgerichts mit. 

Der gewaltsame Tod des Rentners hatte ob der Brutalität für Aufsehen gesorgt. Der Serbe hatte den 74-Jährigen im Juli 2024 in dessen Wohnhaus mit mindestens 13 Messerstichen ermordet, um an Geld zu kommen. Dessen Frau sah die Tat mit an und konnte selbst fliehen. 

Neben Habgier sah die Kammer die sogenannte Ermöglichungsabsicht als Mordmerkmal erfüllt. Diese liegt vor, wenn jemand sein Opfer tötet, weil er glaubt, auf diese Weise eine andere Straftat schneller oder leichter begehen zu können.

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