Bayern-3-Produktionschef sieht sein Baby im Auto zur Welt kommen

Die Zeit bis zum Krankenhaus reicht nicht mehr: eine Frau bringt ihr Baby am Straßenrand im Auto zur Welt. Der Vater leistet Beistand. 
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Bayern 3-Produktionschef Markus (M.) mit seiner Frau Steffi und ihrem Neugeborenen. Rechts im Bild Moderator Sebastian Winkler.
Bayern 3 Bayern 3-Produktionschef Markus (M.) mit seiner Frau Steffi und ihrem Neugeborenen. Rechts im Bild Moderator Sebastian Winkler.

Für viele werdende Eltern ist es eine Horrorvorstellung, ein Münchner Ehepaar erlebt diese genau so: ihr Baby kommt im Auto auf die Welt - auf der Fahrt ins Krankenhaus. Doch der Freude folgte zunächst ein Schock.

Landsham - Normalerweise ist Markus Produktionschef beim Radiosender Bayern 3, seit kurzem kann er auch Geburtshelfer in seinen Lebenslauf mitaufnehmen. Was war passiert?

Drei Tage war Markus' Frau Steffi schon über dem eigentlich Geburtstermin - doch dann hatte es der Kleine plötzlich ganz eilig. Als bei Steffi die Wehen einsetzten, verfrachtete Markus seine Frau ins Auto und fuhr sofort los zum nächsten Krankenhaus.

Doch auf die Ankunft in der Klinik wollte der Nachwuchs partout nicht warten, statt im Kreißsaal sollte das Baby nun am Straßenrand zur Welt kommen.

Wie Bayern 3 berichtete, fuhr Markus in Landsham rechts ran und fungierte ungeplant als Geburtshelfer, als seine Frau einen Bub auf die Welt brachte.

Schockmoment - Das Baby ist blau und schreit nicht

In diesem Augenblick hätte alles perfekt sein können, doch dann folgte der Schock - das Baby war blau angelaufen und schrie nicht. Geistesgegenwärtig klopfte Markus seinem frischgeborenen Sohn auf den Rücken. Dann die Erlösung: Das Baby fing an zu schreien.

Zu diesem Zeitpunkt waren Markus, seine Frau Steffi und der neugeborene Bub schon lange nicht mehr alleine. Andere Autofahrer waren auf die außergewöhnliche Situation aufmerksam geworden, und hatten neben dem Wagen angehalten und den frisch gebackenen Eltern Hilfe angeboten.

Einer der Helfer zog spontan sein T-Shirt aus, reichte es Steffi und Markus, um ihr Baby darin einwickeln zu können. Dass er dafür auch sein eigenes Shirt hätte nehmen können, darauf kam Markus in diesem besonderen Moment nicht. Beiden Eltern stand nur die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, dass alles gut gegangen war und sie nun eine Geschichte haben, die sie ihrem zweiten Sohn auch noch in vielen Jahren erzählen können.

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