Aschheim bei München: Polizei löst nächste illegale Techno-Party auf

Mindestens 50 Gäste waren am Start: Auf einer Bahnanlage in Aschheim bei München hat die Polizei erneut eine nicht angemeldete Techno-Party aufgelöst.
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Die Polizei ermittelt wegen Haufriedensbruchs, Ruhestörung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (Symbolbild)
imago/Christian Mang Die Polizei ermittelt wegen Haufriedensbruchs, Ruhestörung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (Symbolbild)

Mindestens 50 Feierwütige waren am Start: Auf einer Bahnanlage in Aschheim bei München hat die Polizei erneut eine nicht angemeldete Techno-Party aufgelöst.

Aschheim - Es ist nicht das erste Mal:  Erst vor zwei Wochen hatte die Polizei einen Rave mit 250 feiernden Gästen in Freimann aufgelöst - jetzt hat eine illegale Party in der Gemeinde Aschheim im Landkreis München die Polizei auf den Plan gerufen.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren am Sonntagmorgen gegen 6.40 Uhr mehrere Mitteilungen über Ruhestörungen in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München eingegangen. Die Anrufer sprachen dabei von einer Veranstaltung mit elektronischer Musik in einem Waldstück in der Nähe des Aschheimer Ortsteils Dornach.

Aschheim: Illegale Techno-Party am Bahndamm

Wie sich herausstellte, ging nahe dem sogenannten Umschlagbahnhof offenbar eine Veranstaltung mit Musik und Lichtanlage sowie diversen Aufbauten über die Bühne. Es handelt sich um eine Bahnanlage, die auf einer Anhöhe unmittelbar entlang der Bahnstrecke liegt. Das Betreten und der Aufhaltenthalt dort sind verboten. Eine Anmeldung dieser Veranstaltung lag laut Polizei nicht vor.

Illegale Techno-Party: Kommissariat 83 ermittelt

Die Beamten trafen rund 50 Personen an - sie nahmen die Personalien auf und kontrollierten sie. Bei fünf Partygästen wurden Drogen gefunden, weitere fanden sie auf der Veranstaltungsfläche.

Die Ermittlungen zu den Vorbesitzern führt das Kommissariat 83. Der 28-jährige Organisator der wilden Techno-Party wurde zur anschließenden Reinigung der Örtlichkeit verpflichtet. Es wird wegen Hausfriedensbruchs, Ruhestörung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Außerdem wird die Veranstaltung hinsichtlich eines etwaigen gewerblichen Charakters überprüft.

Lesen Sie hier: Junger Mann (23) stirbt bei Party an Abgasen

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