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Überall rote Würfel in der Stadt

Unter dem Motto "50|200 Years Applying Science“ feiert die Hochschule München Geburtstag. Und nicht nur einen, sondern gleich zwei.
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Hochschule München
© Axel Pfaender

50 Jahre, da die HM im Jahr 1971 aus sieben Münchner Ingenieurschulen und höheren Fachschulen als Fachhochschule München gegründet wurde. Und 200 Jahre, weil die Baugewerkschule als Vorläuferinstitution der Fakultäten für Architektur, Bauingenieurwesen und Geoinformation vor 200 Jahren ihren regulären Vorlesungsbetrieb aufnahm.

Heute ist die HM mit fast 19000 Studierenden an 14 Fakultäten in 85 Bachelor- und Masterstudiengängen eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Bei zentralen Rankings – etwa der Wirtschaftswoche, von „Die ZEIT“, im Gründungsradar des Stifterverbands sowie im U-Multirank der EU-Kommission – schneidet sie regelmäßig hervorragend ab.

Wissenschaft zum Anfassen: Studierende untersuchen Linsensysteme im Jahr 1981.
Wissenschaft zum Anfassen: Studierende untersuchen Linsensysteme im Jahr 1981. © Hochschule München

Wie sie das macht? Mit Studiengängen in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Soziales und Design. Forschungsnah und gleichzeitig mit Praxisbezug. Vom Bachelor über den Master bis zur Promotion. Mit individueller Ansprache, interdisziplinärer Vielfalt und speziellen Förderangeboten. Per Vollstudium, dual oder berufsbegleitend weiterbildend. Und mit einer Vielzahl von Kontakten zu Industrie, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Institutionen.

23 rote Würfel aus Recyclingbeton

Gefeiert wird das HM-Jubiläum unter anderem mit 23 roten Würfeln aus Recyclingbeton, die quer über die ganze Stadt an besonderen Wirkungsorten der Hochschule München verteilt sind. Wofür die einzelnen Quader stehen, kann man vor Ort erleben.

Mit dem Scannen des QR-Codes auf dem Würfel lassen sich Informationen zum Wirkungsort abrufen. So erfährt man beispielsweise in der Widenmayerstraße, was die HM mit dem rotschopfigen Kobold Pumuckl verbindet, am Hauptbahnhof geht es darum, wie die HM zur Sicherheit der Passagiere am Bahnhof der zweiten Stammstrecke beiträgt. In der Prinzregentenstraßen besucht man das Feinkost-Imperium von HM-Absolvent Michael Käfer, am Petueltunnel begutachtet man die HM-geprüfte Glas-Stahl-Konstruktion. Und an der U-Bahn Münchner Freiheit sowie am Nockherberg bestaunt man Lichtdesign, für das die HM mit prägend war und ist.

Bereit für das All: Studierende der Hochschule München testen 3D Druckverfahren in der Schwerelosigkeit des Parabelflugs.
Bereit für das All: Studierende der Hochschule München testen 3D Druckverfahren in der Schwerelosigkeit des Parabelflugs. © Torben Schäfer

Am Georg-Brauchle-Ring erfährt man etwas zum HM-Sounddesign von E-Fahrzeugen, ehe man bei entsprechendem Wetter auf ein leckeres HM-Jubiläumseis in die Fraunhoferstraße spaziert. Einen Tagesausflug ist der rote HM-Würfel mit Blick auf das Karwendel-Fernrohr in Mittenwald wert.

Der Hochschule auf die Spur kommen

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und Staunen – die Wirkungsorte der Hochschule München lassen sich mit allen Sinnen erleben: Vier Stadtspaziergänge, eine Rallye in den Herbstferien sowie Aktionstage an einzelnen Würfeln im kommenden Jahr machen spürbar, was die HM heute ausmacht: Eine Hochschule, die das Ohr nah an den Menschen hat, selbst Hand anlegt, Räume schafft und sich künstlerisch und konzeptionell tief in das kulturelle Gedächtnis der Stadt einschreibt. 

Überall sind nun die roten Würfel in der Stadt: Folgt man ihnen, kann man der Hochschule München auf die Spur kommen: live auf den Stadtspaziergängen oder virtuell auf der Jubiläums-Webseite unter:

www.hm.edu/jubilaeum

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