Teures Souvenir: Zoll findet sieben Kilo Karibik-Korallen in Koffern

Diese Souvenirs aus dem Karibik-Urlaub könnten teuer werden: Der Zoll hat in den Koffern einer Familie rund sieben Kilo Korallen sichergestellt.
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Die sichergestellten Korallenbruchstücke.
Die sichergestellten Korallenbruchstücke. © Hauptzollamt München

München - Nicht jedes Urlaubs-Andenken darf einfach so mit nach Hause genommen werden. Das musste jetzt eine sechsköpfige Familie leidvoll erfahren, als sie vom Karibik-Urlaub wieder am Münchner Flughafen ankam.

Wie das Hauptzollamt München berichtet, haben Zollbeamte in den Gepäckstücken der Familie rund 80 Korallenbruchstücke entdeckt. Insgesamt wollte die Familie so rund 7 Kilo Karibik-Korallen nach Deutschland bringen!

Auf Nachfrage gab die Familie an, dass die Korallen in Massen am Strand gelegen hätten, deswegen hätten sie sie aufgesammelt. Sie sei stark für den Tierschutz, sagten die Familienmitglieder weiter, "aber dass tote Tiere geschützt wären, wusste sie nicht", schreibt der Zoll.

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Verstoß gegen Artenschutz: Geldstrafe möglich

"Bei der Mitnahme von artengeschützten Tieren, Pflanzen oder daraus hergestellten Gegenständen versteht der Zoll keinen Spaß. Es drohen nicht nur die Beschlagnahme, sondern auch die Verhängung einer Geldstrafe", erklärt Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München.

Wer sich vor oder während des Urlaubs erkundigen möchte, welche Tiere oder Pflanzen artengeschützt sind, kann sich hier informieren.

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