Studie: München hat die neunt-aktivsten Einwohner Deutschlands

Der Sportartikelhersteller Reebok hat in einer Studie zahlreiche Sport-Daten ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass der Münchner durchaus Fitness-fanatisch ist - und dafür viel Geld bezahlt.
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In München kostet eine Fitness-Studiomitgliedsschaft deutschlandweit am meisten. (Symbolbild)
In München kostet eine Fitness-Studiomitgliedsschaft deutschlandweit am meisten. (Symbolbild) © Britta Pedersen/ZB/dpa

München - Der Sportartikel-Hersteller Reebok hat laut eigener Aussage für die Studie 36 Städte in Deutschland analysiert, um die aktivsten Bürger zu finden.

Die Studie basiert auf einer Reihe von fitness- und gesundheitsorientierten Metriken, beispielsweise der Grad an unzureichender körperlicher Aktivität, der Anteil der Mitgliedschaften in Fitnessstudios, der Anteil der Fahrradnutzung sowie weitere Umwelt-Metriken.

Für München kommen dabei folgende Ergebnisse heraus: Münchner zählen neben Berlin und Hamburg zu Deutschlands größten Fitnessfanatikern, da die Stadt die dritt-meisten Fitnessstudio-Mitgliedschaften aufweist.

In München ist das Fitness-Studio am teuersten

Die durchschnittlichen Kosten für eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft betragen in München dabei 41,91 Euro - das der Spitzenplatz deutschlandweit.

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Laut der Studie gehen 11 Prozent aller Münchner zu Fuß ins Büro, 23 Prozent fahren mit dem Radl. Zum Vergleich: Fast 50% der Einwohner in Münster fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, 40% der Bewohner von Bonn entscheiden sich, zu Fuß zur Arbeit zu gehen.

Ob die Zahlen und Daten nun wissenschaftlich belastbar sind, sei dahingestellt. Dahinter steckt aber durchaus ein drängendes Problem, auf das Reebok zu Recht hinweist. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewegt sich mehr als ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung nicht genug.

Viele Menschen bewegen sich zu wenig

Laut WHO bedeutet dies, dass die Betroffenen nicht "mindestens 150 Minuten bei mäßiger Intensität oder 75 Minuten bei starker Intensität körperlich pro Woche aktiv waren." 

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Länder, die ein hohes Einkommen aufweisen, sind von diesem Trend besonders stark betroffen. Dies liegt vor allem daran, dass hier vermehrt Büro-Jobs ausgeübt werden. 

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