Streit bei der SPD: Kümmert euch

Die Rathausreporterin über den Post-Krach und die SPD.
| Christina Hertel
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Während die Münchner SPD damit beschäftigt war, sich gegenseitig zu beleidigen, ist diese Woche ein Report des Statistischen Bundesamts erschienen, der eigentlich jeden Sozialdemokraten erschüttern müsste: Der Anteil der Menschen, die in Deutschland dauerhaft von Armut bedroht ist, liegt demnach bei 44 Prozent. Dieser Wert ist doppelt so hoch wie vor 20 Jahren. Corona droht,

diese Situation zu verschärfen, schreiben die Verfasser. Denn vor allem Geringqualifizierte, Alleinerziehende und Zugewanderte leiden unter der Krise.

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Im sauberen München wirken solche Zahlen manchmal weit weg. Aber auch hier bröckelt der Glanz. So viele Menschen wie nie beziehen Kurzarbeitergeld, gleichzeitig steigen die Mieten. Die Anträge auf eine Sozialwohnung verdoppelten sich während Corona, gab das Sozialreferat vor Kurzem bekannt.

Es braucht also dringend eine SPD, die sich um all diese Probleme kümmert - anstatt bloß um sich selbst und ihre Eitelkeiten.

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