Start-ups und Pop-ups: Was jetzt aus dem Ruffinihaus wird

Aus dem historischen Ruffinihaus wird wieder ein Pop-up-Tempel. Das hat die Stadt nun entschieden.
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Kommunalreferentin Kristina Frank und Stadtrat Richard Quaas (beide CSU) vor der Baustelle des Ruffinihauses.
Daniel von Loeper Kommunalreferentin Kristina Frank und Stadtrat Richard Quaas (beide CSU) vor der Baustelle des Ruffinihauses.

München - Jetzt ist es entschieden. Das altehrwürdige Ruffinihaus in der Sendlinger Straße wird - wieder - zu einem "Hotspot" für Kreative. Nach Angaben der Stadt München soll künftig im Erdgeschoss des historischen Hauses ein Pop-up-Store einziehen. Die CSU hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.

Bereits während des Umbaus hatte die Stadt das Haus drei Monate lang für eine Zwischennutzung Münchner Kultur- und Kreativschaffenden überlassen. Nach den positiven Erfahrungen des bisherigen Zwischennutzungskonzepts "inmitten kreativ" des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK), hat die Stadt nun entschieden, weiter auf ein Pop-up-Konzept zu setzen, so die dazugehörige Meldung aus dem Rathaus.

Pop-ups im Ruffinihaus bis 2022

Von Herbst 2020 bis voraussichtlich August 2022 ist die Zwischennutzung im Ruffinihaus für Kulturschaffende und Kreative vorgesehen. Danach ist wieder Schluss mit den Pop-ups. Dann kommen städtische Büros in die Räume.

Kommunalreferentin Kristina Frank und Stadtrat Richard Quaas (beide CSU) vor der Baustelle des Ruffinihauses.
Kommunalreferentin Kristina Frank und Stadtrat Richard Quaas (beide CSU) vor der Baustelle des Ruffinihauses. © Daniel von Loeper

Aktuell ist das denkmalgeschützte Ruffinihaus als Bürogebäude mit behördlicher Nutzung genehmigt. Die Zwischennutzung von Dritten sei noch organisatorisch zu regeln, so die Stadt.

Kristina Frank begrüßt Pop-up-Idee

Die Kommunalreferentin und ehemalige OB-Kandidatin Kristina Frank (CSU) begrüßte den Vorschlag ihrer Parteikollegen zur Zwischennutzung: "Für zwei Jahre etablieren wir das denkmalgeschützte Ruffinihaus als echten Hotspot für Start-ups." Die Zwischennutzung sei eine Chance für innovative Unternehmen, so Frank weiter.

Nach dem 35-Millionen-Euro-Umbau des historischen Hauses in der Sendlinger Straße sind im vergangenen November die ersten Läden, die während des Umbaus hatten ausziehen müssen, zurückgekehrt. Durch die umfangreichen Baumaßmahnen am Ruffinihaus habe das Objekt jedoch seinen ursprünglichen Charme verloren, beklagte der künftige Mieter Thomas Voglgsang in der AZ.

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