„Was gibt’s zu Mittag, Deb?“

AZ-Leserin Sonja Drexl isst am Mittag am liebsten italienisch und hat da einen Geheimtipp zwischen Spielcasinos, Tabledance und Gebetsverein.
| Sonja Drexl
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Dobroslava Lobina, kurz "Deb" ist die Chefin vom Bellucci.
Sonja Drexl Dobroslava Lobina, kurz "Deb" ist die Chefin vom Bellucci.

Maxvorstadt - Seit Januar 2012 ist sie wieder da: Schlendert man vom Hauptbahnhof auf der Dachauer Straße Richtung Museumsviertel, wie die Maxvorstadt gerne genannt wird, so stößt man auf dem Weg zum neuen Lenbachhaus zwischen Spielcasinos, Tabledance und arabischem Gebetsverein auf das Café Bellucci. Ein Jahr war das ehemalige Caffè Vergangno untervermietet, bis die Chefin, Frau Dobroslava Lobina, kurz Deb, das Lokal wieder selbst übernommen hat.

Neben einem neuen Anstrich hat das Lokal auch gleich einen neuen Namen verpasst bekommen. Ursprünglich als Tagescafé angedacht, hat sich das Bellucci in der Maxvorstadt zwischenzeitlich zu einem Geheimtipp für einfache italienische Küche entwickelt, die Enzo, der fußballverliebte Koch mittags und abends auf die Teller zaubert.

Bereits am Morgen fragen die ersten Gäste bei der Bestellung ihres Latte to go nach den täglich wechselnden Mittagsmenüs. „Was gibt es zu Mittag, Deb?“ heißt es dann und Frau Lobina zählt die Alternativen für das Mittagessen auf. Die Tochter von bulgarischen Eltern kam knapp 20 Jahren nach Deutschland, um mit ihrem Mann ein italienisches Restaurant zu führen. Italienisch ist heute ihre Hauptsprache und italienische Küche ihre Passion.

Derzeit beherrschen mehrere Baustellen die Dachauer Straße zwischen Hauptbahnhof und Karlstraße, die derzeit noch für manchen Lärm und Ärger bei Anwohner und Passanten sorgen. Auf dem Platz des alten Norkauer soll bis Sommer 2014 ein futuristisch anmutender Bürokomplex fertig gestellt werden. Das neu errichtete Augusten Hotel hat bereits im Februar den Betrieb aufgenommen und sorgt für neuen Glanz auf der gegenüber liegenden Straßenseite.

Neben dem King’s Hotel hat pünktlich zum Oktoberfest ein neuer Nachtclub seine Pforten geöffnet, in Schrittweite finden sich eine Kindertagesstätte und eine Studentenwohnheim. Das Publikum in der Straße ist daher bunt, international, multikulti, branchen- und altersneutral. Mütter mit ihren Kindern, Studenten, die gerne auch mal anschreiben lassen, Nachbarn, Geschäftsleute und Touristen, sie alle prägen das Bild in dem Café-Restaurant der bulgarisch, deutsch, italienisch und russisch sprechenden Inhaberin. 

Geöffnet: Montag bis Freitag, 9 bis 21 Uhr, warme Küche von 11 bis 14.30 und 18 bis 21 Uhr. Sonntag 12 bis 18 Uhr. Im Sommer Terrasse.

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