Vor Polizei versteckt: Mann (30) hat Einhandmesser im Socken

Der 30-Jährige hatte versucht, das Messer vor einer Durchsuchung verschwinden zu lassen. Zuvor war er in Handgreiflichkeiten am Ostbahnhof verwickelt.
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Im Personentunnel am Ostbahnhof waren die vier Männer aneinander geraten.
Im Personentunnel am Ostbahnhof waren die vier Männer aneinander geraten. © Bundespolizei München

Berg am Laim - Aufgefallen war der 30-Jährige der Bundespolizei, weil Zeugen die Beamten zuvor auf eine Rangelei zwischen vier Männern im Personentunnel am Ostbahnhof aufmerksam gemacht hatten.

Der 30-Jährige war mit drei Bekannten wohl in Streit geraten, es kam zu gegenseitigen Schlägen und Tritten. Als die Polizei dazu kam, zog der 30-Jährige ein geschlossenes Einhandmesser aus seinem Socken und versuchte, es unbemerkt auf einen Treppenabsatz zu legen.

Einhandmesser aus Socken gezogen

Ganz offensichtlich wollte er verhindern, dass die Polizisten das Messer während der zu erwartenden Kontrolle entdecken.

Alle vier Beteiligte der Auseinandersetzung verweigerten die angebotene freiwillige Atemalkoholkontrolle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie auf freiem Fuß belassen.

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Der Personentunnel war zum Tatzeitpunkt stark frequentiert, sodass der Vorfall öffentlichkeitswirksam war. Unbeteiligte waren in den Sachverhalt nicht involviert. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den 30-Jährigen wegen eines waffenrechtlichen Verstoßes.

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