Verein muss Gelände räumen: Neuer Krach um Allianz-Sportler

Wie kann man den Betriebssportverein Schwarz-Weiß Allianz retten? Sogar in der Rathaus-Koalition knirscht es deswegen.
| Florian Zick
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Schon den ganzen Winter über im Gespräch: der Betriebssportverein der Allianz.
Daniel von Loeper Schon den ganzen Winter über im Gespräch: der Betriebssportverein der Allianz.

Wie kann man den Betriebssportverein der Allianz retten? Sogar in der Rathaus-Koalition knirscht es deswegen.

Schwabing - Den Slogan kennt ein jeder: "Hoffentlich Allianz versichert", so hieß es früher in alten Werbespots. In diesem Fall allerdings sorgt die Allianz eher für Verunsicherung. Seit Monaten tobt im Schwabinger Norden ein Streit. Es geht um den Betriebssportverein der Allianz. Der soll zum August sein Sportgelände an der Osterwaldstraße räumen. Die Versicherung hat für das Gelände neue Pläne: Ein Luxus-Fitnessclub soll dort hin.

Inzwischen hat man sich selbst im Rathaus schon über die Zukunft des Vereins verkracht. In der rot-schwarzen Stadtregierung ist man sich zwar einig, dass man den Verein irgendwie retten muss. Nur über die Maßnahmen ist man sich nicht ganz einig.

Sportreferentin Beatrix Zurek (SPD) hatte kürzlich erklärt, dass die Bezirkssportanlagen leider nicht als Ausweichquartier in Frage kommen. Diese seien komplett ausgelastet. Bei der CSU allerdings glaubt man das nicht ganz.

An der Bezirkssportanlage in der Bauernfeindstraße am Kieferngarten sind nach Erkenntnissen der CSU noch Kapazitäten frei. Zurek soll deshalb nun noch einmal prüfen, ob die geschassten Allianz-Sportler dort nicht vielleicht doch unterkommen können.

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