Verdächtiges Gepäckstück: Polizei räumt Zwischengeschoss

Ein herrenloses Gepäckstück sorgte am Montagvormittag für Aufregung am Stachus. Das Zwischengeschoss wurde evakuiert, die Polizei konnte jedoch schnell Entwarnung geben.
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Der Zugang zur U- und S-Bahn am Stachus war für etwa 20 Minuten gesperrt. (Archivbild)
Djordje Matkoviæ Der Zugang zur U- und S-Bahn am Stachus war für etwa 20 Minuten gesperrt. (Archivbild)

München - Eine Tasche löste heute Vormittag einen Polizeieinsatz am Stachus aus. Passanten meldeten das herrenlose Gepäckstück bei der Polizei, worauf das Zwischengeschoss zur U- und S-Bahn geräumt wurde. Nachdem Beamte mit einem Sprengstoffhund das Gepäckstück unter die Lupe genommen hatten, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es befand sich nichts Verdächtiges darin. Nach gut einer Stunde wurde die Sperrung am Stachus wieder aufgehoben.

Der Bahnverkehr war davon nicht betroffen, wie die Polizei mitteilte - Reisende konnten über einen entfernter liegenden Ausgang die Oberfläche des Karlsplatzes erreichen.

"Der Sprengstoffhund hat nicht angeschlagen", berichtete eine Polizeisprecherin. Alles habe sich als harmlos herausgestellt.

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Prinzipiell sei es jedoch nicht verkehrt, bei verdächtigen Gegenständen den Notruf zu wählen, erläuterte die Sprecherin. Gerade an stark belebten Plätzen könnte man durchaus die 110 wählen, wenn eine Tasche oder ein Koffer minutenlang ohne offensichtlichen Besitzer herumstehe. Allerdings sei längst nicht jeder vergessene Turnbeutel gefährlich, betonte die Beamtin - auf einer Parkbank im Englischen Garten etwa bleibe häufig etwas liegen. Man solle sich einen etwaigen Notruf daher "besonnen durch den Kopf gehen lassen".

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