Vandalismus in Giesing: Das berichtet eine Leserin

Vandalismus und Zerstörungswut treiben derzeit die Menschen in Giesing um. AZ-Leserin Justine S. schilderte uns einen weiteren Vorfall.
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Der Böller explodierte mitten im Zimmer.
privat Der Böller explodierte mitten im Zimmer.

Giesing - Am Dienstagabend zogen Vandalen durch Giesing, rund um den Tegernseer Platz brannten Autoreifen, die Täter schmissen Steine auf Fassaden und Fenster. Ein Einzelfall? Anwohner des Viertels zumindest erzählen, dass brennende Mülltonnen oder zerstochene Reifen in letzter Zeit nichts ungewöhnliches sind. (Hier geht's zur Meldung).

Nach der Veröffentlichung des Vorfalls meldete sich auch AZ-Leserin Justine S. und schilderte einen Fall, der sich bei ihr in der Schellenbergstraße zugetragen hat.

"Ich saß im Wohnzimmer auf der Couch, als ich plötzlich einen Knall im Schlafzimmer hörte. Ich hatte Angst, ich dachte erst, es sei etwas explodiert oder ein Kabelbrand. Dann folgte ein lautes Zischen, da wusste ich, dass es sich um einen Feuerwerkskörper handelte", schreibt sie.

"Muss man schon beim Lüften Angst haben?"

Der oder die Täter hatten den Böller durch das offene Fenster geschmissen. Es war ein sonniger Tag, S. hatte die Fenster geöffnet, um frische Luft hereinzulassen. "Mein Bett steht genau unter dem Fenster. Es hätte Feuer fangen können. Ich hätte auch darin liegen können. Das will ich mir besser nicht vorstellen", so S. weiter.

Sie rief die Polizei, die Beamten sahen aber von einer Anzeigenaufnahme ab, eine Straftat sei hier nur schwerlich nachzuweisen. Also nur ein böser Streich? Justine S.: "Ich lüfte gerne - welche Hausfrau macht das nicht? Sollte man dabei schon Angst haben müssen?"

Lesen Sie hier: Mann springt aus Gebüsch und würgt Radlerin

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