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Beim Rodeln in Bub (6) gekracht und geflohen: Polizei sucht Mädchen

Eine bislang unbekannte Person ist beim Rodeln in einen Sechsjährigen gefahren – der Bub wurde am Kopf verletzt und verlor das Bewusstsein. Jetzt sucht die Polizei nach einem Mädchen.
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Die etwa 100 Meter lange Eisbahn im Riemer Park am Sonntag: Am Montag kam es zum Unfall.
Die etwa 100 Meter lange Eisbahn im Riemer Park am Sonntag: Am Montag kam es zum Unfall. © imago images/Sven Simon

Riem - Wie die Polizei berichtet, wurde ein sechsjähriger Junge am frühen Sonntagabend vergangener Woche beim Rodeln verletzt. Die Polizei sucht nun nach der Person, die für den Unfall verantwortlich ist. Dabei haben sich neue Erkenntnisse ergeben: Demnach handelt es sich bei der Gesuchten um ein Mädchen.

Nach Informationen der Polizei hielt sich der Bub gegen 17.25 Uhr am Fuße des Rodelhügels im Riemer Park auf. Er stand dort am Ende einer rund drei Meter breiten und etwa 100 Meter langen Eisbahn. Plötzlich stieß die bislang unbekannte Person beim Hinunterfahren mit dem Sechsjährigen zusammen.

Bub wird am Rodelberg bewusstlos

Der Junge erlitt durch die Kollision ein Schädel-Hirn-Trauma und verlor das Bewusstsein. Statt sich um den Buben zu kümmern, verließ die noch unbekannte Person einfach den Rodelberg. Der Vater des Sechsjährigen war zwar vor Ort, bekam Unfall allerdings nicht mit.

Der Bub kam ins Krankenhaus, wo er stationär behandelt wurde. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei kam es zu mehreren Fast-Unfällen, die Beamten forderten die Rodler daraufhin auf, das Herunterfahren vorübergehend einzustellen.

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Nach der ersten Veröffentlichung des Zeugenaufrufs ging bei den Beamten eine Zeugenmeldung zum vermeintlichen Verursacher des Schlittenunfalls ein. Demnach soll eine weibliche Person, im Alter von 11 bis 15 Jahren, südländische  Erscheinung und mit grüner Oberbekleidung, an dem Schlittenunfalles beteiligt gewesen sein. Wer hierzu Angaben machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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