Traditionelles Abfischen in München - Frischer Karpfen aus Nymphenburg

Die Karpfen in Nymphenburger Schlosskanal haben den Herbst des Lebens erreicht - und sind am Samstag traditionell abgefischt worden. Nun landen sie auf den Tellern der Münchner.
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Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Angelika Warmuth/dpa 5 Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Angelika Warmuth/dpa 5 Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Jagdhund Daski ist auch dabei und spiegelt sich im Außenspiegel.
Angelika Warmuth/dpa 5 Jagdhund Daski ist auch dabei und spiegelt sich im Außenspiegel.
Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Angelika Warmuth/dpa 5 Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.
Angelika Warmuth/dpa 5 Abfischen im Nymphenburger Kanal: Die Fische, meistens Karpfen, kann man im Anschluss kaufen.

Nymphenburg - Die Großen werden gefressen, die Kleinen in ein anderes Gewässer umgesetzt: Traditionell sind am Samstagmorgen die Fische im Nymphenburger Kanal gefangen worden. Spiegelkarpfen, Graskarpfen und Aitel werden jedes Jahr zum Anbruch der kalten Jahreszeit von Mitgliedern eines Fischereivereins aus dem Wasser geholt. Mit unter Strom stehenden Keschern in den Händen waten dann die Fischer vor den Augen zahlreicher Schaulustiger durch das knietiefe Wasser am Kanal vor dem Johannisbrunnhaus.

Große Fische werden an die Münchner verkauft

Wie es Tradition ist, werden die Fische, die groß genug sind, an die Münchner verkauft - einst war der Kanal wirtschaftlich zur Nahrungsversorgung genutzt. Jetzt findet das Abfischen einmal im Jahr statt. Nur eine einzige Fisch-Art darf drin bleiben im Kanal: die Goldfische, die manch einer bei Nacht und Nebel hier ausgesetzt hat. Die begrüßen dann im Frühling die neuen Bewohner.

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