Stadtteilpolitiker in München wollen schönere U-Bahnhöfe - nicht nur am Odeonsplatz oder an der Universität

Die alten U-Bahnhöfe in München gehören nach Ansicht des Bezirksausschusses in der Maxvorstadt saniert. Die Forderung geht weit über den Stadtbezirk hinaus.
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Die Münchner U-Bahn ist in die Jahre gekommen.
Daniel von Loeper Die Münchner U-Bahn ist in die Jahre gekommen.

Die alten U-Bahnhöfe in München gehören nach Ansicht des Bezirksausschusses in der Maxvorstadt saniert. Betroffen sind die Linien U1, U2, U3 und U6. Die Forderung geht weit über den Stadtbezirk hinaus.

München - Der SPD-Antrag im Bezirksausschuss der Maxvorstadt war eindeutig: Das Erscheinungsbild der alten U-Bahnhöfe Universität, Odeonsplatz, Königsplatz, Theresienstraße, Josephsplatz, Stiglmaierplatz und Maillingerstraße wollen die Stadtteilpolitiker "kurz- bis mittelfristig" sichtbar aufgewertet wissen.

Konkret fordern sie die Beseitigung von Schäden "durch eindringendes Grund- bzw. Oberflächenwasser, Wand- und Deckenverkleidungen", die "Erneuerung des Anstrichs bemalter Bauteile"; die Modernisierung der Beleuchtungselemente in den öffentlichen Bereichen unter Einsatz von LED-Technik sowie den "Ersatz der Handläufe von Treppen und Brüstungsgeländern der Zugänge an den Bahnhöfen, wo noch keine Edelstahlkonstruktionen vorhanden sind". Und zudem: eine "effektive und regelmäßige Reinigung der diversen Gestaltungselemente".

Eine Frischekur für das Sendlinger Tor

Sanierungsbedarf? U-Bahnhöfe in München über 30 Jahre alt

Denn, so ihre Kritik: Den im Stadtbezirk Maxvorstadt und auf seinen Bezirksgrenzen zu den Nachbarbezirken Altstadt-Lehel (BA 1) und Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) liegenden U-Bahnhöfen sei "ihr jeweiliges Alter von über 30 bis knapp unter 50 Jahren" mittlerweile an vielen Stellen deutlich anzumerken. "Auch wenn die MVG dahingehend investiert, die technische Ausstattung zeitgemäß und betriebsbereit zu halten, so hat insbesondere das optische Erscheinungsbild in den letzten Jahren überaus gelitten."

Bei der MVG ist man bemüht. Am Sendlinger Tor zum Beispiel wird die U-Bahn bekanntlich umgebaut - bis alles fertig ist, wird es noch ein Weilchen dauern.

Die Stadtteilpolitiker sind sich einig: "München ist stolz auf seine U-Bahn und will es auch in der Maxvorstadt bleiben."

Lesen Sie hier: Münchner U-Bahn - Probleme bei der U5 wegen defekter Weiche

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