Stadtspaziergang im Englischen Garten: Etappen einer Jahreszeit

Der Stadtspaziergänger ist im Nordteil des Englischen Gartens unterwegs gewesen.
| Sigi Müller
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Entdeckt im Nordteil des Englischen Gartens: Die ganz kleinen Dinge im Leben sind es ja oft, die den wahren Reiz ausmachen - so wie hier dieses Blatt, das an seiden Fäden hängt.
Sigi Müller 9 Entdeckt im Nordteil des Englischen Gartens: Die ganz kleinen Dinge im Leben sind es ja oft, die den wahren Reiz ausmachen - so wie hier dieses Blatt, das an seiden Fäden hängt.
16. Oktober: Jetzt wird's greislig: Stürmisches Wetter kündigt sich an.
Sigi Müller 9 16. Oktober: Jetzt wird's greislig: Stürmisches Wetter kündigt sich an.
17. Oktober: Ganz schön grün noch - aber der Nebel wabert schon.
Sigi Müller 9 17. Oktober: Ganz schön grün noch - aber der Nebel wabert schon.
24. Oktober: Vierbeiner Shana fühlt sich sauwohl.
Sigi Müller 9 24. Oktober: Vierbeiner Shana fühlt sich sauwohl.
24. Oktober: Der erste Nachtfrost hat die Blätter regelrecht verzaubert.
Sigi Müller 9 24. Oktober: Der erste Nachtfrost hat die Blätter regelrecht verzaubert.
28. Oktober: Ein Sturm hat für diesen Teppich im Ententeich gesorgt.
Sigi Müller 9 28. Oktober: Ein Sturm hat für diesen Teppich im Ententeich gesorgt.
30. Oktober: Die mächtige Buche scheint dem Herbst gut zu trotzen.
Sigi Müller 9 30. Oktober: Die mächtige Buche scheint dem Herbst gut zu trotzen.
1. November: Ein Traum - doch der findet bald ein jähes Ende.
Sigi Müller 9 1. November: Ein Traum - doch der findet bald ein jähes Ende.
9. November: Viel Laub liegt im Bach - wohin es bald wohl treibt?
Sigi Müller 9 9. November: Viel Laub liegt im Bach - wohin es bald wohl treibt?

Schwabing-Freimann - Aufgewachsen bin ich ja in einem kleinen Dorf, mit viel Natur drumrum. Das Leben der Bauern, der Forstwirte, bis hin zu den Gartlern richtete sich streng nach den Jahreszeiten - die Natur war ein ganz normaler Bestandteil des Lebens. Es war eine herrliche Kindheit.

Die Jahreszeiten sind in der Stadt anders als auf dem Land

Nun habe ich vor vielen Jahren das kleine Dorf gegen ein 1,5-Millionen-Dorf eingetauscht, und in der Stadt spürt man die Jahreszeiten natürlich weit weniger als auf dem Land. Klar, der Winter ist kälter als der Sommer, manchmal mehr, mal weniger, der Frühling weckt Allergien und im Herbst liegt zu viel Laub überall herum.

Aber seit ich mit meiner Samoyedenhündin Shana unterwegs bin, habe ich in der Stadt ein Stück Natur für mich entdeckt, welches, wenn auch unter Aufsicht, wie eine Wildnis wächst und wirkt: Der Nordteil des Englischen Gartens ist einfach eine Schau - Hut ab vor den Planern und Ausführern.

Englischer Garten ist größer als New Yorker Central Park

Hier bin ich gerne und oft und vor allem früh, denn viele Menschen und Tiere teilen sich, rund um die Uhr, den Englischen Garten, der mit seinen 375 Hektar sogar größer ist als der Central Park in New York. In der Früh bin ich dran und Shana nimmt hier ihre (S)auszeit.

Der Herbst heuer ist und vor allem war besonders schön. Wärmer als in den letzten Jahren, der Altweibersommer eher mäßig, kaum Frost, die Blätter blieben länger als sonst an den Bäumen - und es gab einen wunderbaren Indian Summer. Später eher verhaltene Herbststürme und dann doch noch ein bisschen Nebel, Reif auf den Wiesen und Blättern.

Ich habe immer wieder die verschiedenen Etappen fotografiert und so kann ich Ihnen zeigen, wie wunderschön eine Herbstlandschaft mitten in der Stadt sein kann.

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Ich freue mich jetzt auf einen hoffentlich schönen Winter, mit Schnee und allem, was dazugehört. Auch davon gibt's freilich wieder Fotos. Versprochen!

In diesem Sinne eine schöne Woche
Ihr Sigi Müller

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