Spezl löst Freund aus - mit kiloweise Münzgeld

500 Euro Geldstrafe oder Vollstreckungshaft: So lautete die Alternative für einen 37-Jährigen bei einer Personenkontrolle. Der Mann ließ sich von einem Freund auslösen – mit Münzgeld.
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Der Mann löste seinen Freund mit Münzgeld aus.
imago/Kraft Der Mann löste seinen Freund mit Münzgeld aus.

Westend - Erst Pech dann Glück hatte ein 37-Jähriger, der von der Polizei im Westend zufällig kontrolliert worden war. Die Beamten stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Er hatte Schulden bei der Staatskasse.

Die Polizisten nahmen den Mann mit auf die Wache und eröffneten ihm die Situation. Der 37-Jährige konnte die 500 Euro selber nicht bezahlen, rief aber einen Spezl um Hilfe. Der sagte zu, ihn bei der Polizei auszulösen.

Spezl löst Freund mit Münzgeld aus

Wenig später erschien der Mann dann auf der PI 14. Im Gepäck hatte er aber nicht etwa einen 500-Euro-Schein, sondern mehrere kiloschwere Säcke mit Münzgeld. Er sei Straßenmusiker und habe sein Sparschwein geplündert, gab der Mann den verdutzten Beamten gegenüber zu Protokoll.

Als das Geld nachgezählt war, durften der 37-Jährige und sein hilfsbereiter Spezl die Wache wieder verlassen. Wie lang der Geldgeber für die 500 Euro hatte spielen müssen, ist nicht bekannt.

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