SPD-Ortsverein feiert Jahresabschluss

Jubilare, Nachwehen des Wahljahres und die Vorbereitungen auf die Wahlkämpfe im Jahr 2014 waren Themen des SPD-Jahresabschlusses in Milbertshofen. AZ-Leserreporter Thorsten Eggeling berichtet davon ...
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Ehrungen bei der Jahresabschlussfeier des SPD-Ortsvereins Milbertshofen-Am Hart. Personen von links nach rechts: Neumitglied Monika Ferch, Peter Hillesheim (10 Jahre), Christina Hörl (Vorsitzende), Gertrud Wolkstein (25 Jahre), Fabian Henschel (10 Jahre), Ruth Waldmann (MdL), Erwin Zacherl (40 Jahre), Alessandro Fuschi (10 Jahre)
Leserreporter/Thorsten Eggeling Ehrungen bei der Jahresabschlussfeier des SPD-Ortsvereins Milbertshofen-Am Hart. Personen von links nach rechts: Neumitglied Monika Ferch, Peter Hillesheim (10 Jahre), Christina Hörl (Vorsitzende), Gertrud Wolkstein (25 Jahre), Fabian Henschel (10 Jahre), Ruth Waldmann (MdL), Erwin Zacherl (40 Jahre), Alessandro Fuschi (10 Jahre)

Milbertshofen - AZ-Leser Thorsten Eggeling schreibt uns zur Jahresabschlussfeier der SPD folgendes: "Die Jahresabschlussfeier des SPD Ortsvereins Milbertshofen-Am Hart ist traditionell ein gemütliches Beisammensein, bei dem die Politik eher im Hintergrund steht. Die Feier ist aber auch der Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Diesmal gab es insgesamt zehn Jubilare.

Das Jahresende ist eine Zeit der Rückschau und zugleich eine Zeit für den Blick in die Zukunft. Zur Rückschau gehörte bei der Jahresabschlussfeier des SPD Ortsvereins Milbertshofen-Am Hart am 20. Dezember 2013 auch die Ehrung langjähriger SPD-Mitglieder, die diesmal die Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann vornahm.

Besonders spannend war es, von den Geehrten die Gründe für den Parteieintritt zu erfahren. So unterschiedlich die einzelnen Biographien auch sein mögen, fast immer gab es ein Schlüsselerlebnis, das dann zu der Entscheidung führte: „Jetzt trete ich der SPD bei“. Vor etwa 40 Jahren war Willy Brandt für viele junge Menschen der Grund, sich für die SPD zu entscheiden. Im Jahr 1988, also vor 25 Jahren, kündigen sich ebenfalls Umbrüche und Veränderungen an. Gorbatschow leitet mit der „Perestroika“ den Umbau und die Modernisierung der Sowjetunion ein. Das führt letztlich zum Ende des Kalten Krieges und 1989 zum Fall der Mauer. Wer vor zehn Jahren in die SPD eingetreten ist, hatte ebenfalls gerade eine Bundestagswahl erlebt. Die SPD lag 2002 gleichauf mit der CDU/CSU. Zusammen mit den Grünen reichte es knapp für die Regierungsbildung. Wer in dieser Situation die SPD stärken wolle, füllte 2003 einen Mitgliedsantrag aus.

Ruth Waldmann – die einzige SPD-Abgeordnete im Bayerischen Landtag mit einem Direktmandat – betonte dann auch die Besonderheiten des Stadtbezirks Milbertshofen-Am Hart. Das Wahlergebnis hatte bundesweit den Blick auf den Landtags-Stimmkreis 104 gelenkt, der aus Milbertshofen, Am Hart, Schwabing-West, Schwabing-Nord, Olympiadorf sowie Teilen von Neuhausen und Nymphenburg besteht.

Ruth Waldman ist selbst in Milbertshofen aufgewachsen und kennt den Münchner Norden daher gut. Die SPD ist hier besonders stark verwurzelt und in vielen Bereichen aktiv. Damit das auch so bleibt, hat Ruth Waldmann sich im Bürgerbüro in der Belgradstr. 15a eingerichtet. Sie teilt sich die Räume mit der Landtagsabgeordneten Isabell Zacharias und dem Bundestagsabgeordneten Florian Post.

Die erste Hälfte des Jahres 2014 steht ganz im Zeichen der kommenden Wahlkämpfe. Am 16. März 2014 findet die nächste Kommunalwahl in München statt, am 25. Mai 2014 ist Europawahl. Die Vorbereitungen der Kommunalwahl laufen bereits auf Hochtouren. Mit Dieter Reiter bewirbt sich ein neuer Kandidat um das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München.

Die Wählerinnen und Wähler bestimmen auch über die neue Zusammensetzung der Bezirksausschüsse. Im Bezirksausschuss 11 Milbertshofen-Am Hart stellt die SPD zurzeit die stärkste Fraktion. Brigitte Santoro, Mitglied im Unterausschuss Kultur und Soziales, tritt zwar zu nächsten Wahl nicht erneut an. Sie hebt aber hervor, wie wichtig ihr die Arbeit im Bezirksausschuss war. „Im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürger kann man viel im Stadtviertel bewegen – und ich habe auch persönlich vieles dazugelernt“, merkte Brigitte Santoro an."

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