Kommentar

Sendling und Investoren: Preistreiber Stadt

AZ-Lokalchef Felix Müller über die Sendling-Politik.
| Felix Müller
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
9  Kommentare Artikel empfehlen Teilen

Schuld sind immer die anderen. Die in Berlin, die die  Mieter nicht genug schützen. Das große Kapital, das in die Stadt drängt und Wohnraum kauft. Mei, was kann man da schon tun? Das Rathaus macht es sich oft ganz schön leicht, wenn es um den Wohn-Wahnsinn geht.

Dabei hätte es schon Instrumente. Das gilt derzeit ganz besonders für Untersendling und die nächste Umgebung, "die letzte normale Gegend", wie es eine gebürtige Sendlingerin kürzlich gesagt hat.

Lesen Sie auch

Ja, für Münchner Innenstadt-Verhältnisse ist es hier wunderbar normal. Noch. Mit dem Volkstheater, der Großmarkthalle, wo die Stadt ernsthaft Tausende Büro-Arbeitsplätze plant, und mit dem Gasteig droht die Stadt hier mit ihren vielen Flächen kräftig mitzuwirken, dass die Gegend für Investoren (noch) interessanter wird.

Stimmt, Stillstand ist für eine Großstadt keine Option. Aber wer städtische Broschüren liest, wie die für den neuen Gasteig, in der ernsthaft wie am Immobilienmarkt mit dem "urbanen Flair" und der "einzigartigen Mischung" geworben wird, der darf sich schon fragen, ob im Rathaus alle verstehen, dass es sehr schlecht für München ist, wenn der Gärtnerplatz bis Thalkirchen reicht.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 9  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
9 Kommentare
Artikel kommentieren