Sendling: Filmreifer Raubüberfall auf einen Kaufmann

Der Täter entreißt dem Opfer die Tasche. Ein Komplize wartet in der Nähe im Fluchtauto.
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Die Polizei ermittelt nach den rassistischen Beleidigungen.
Ralph Peters Die Polizei ermittelt nach den rassistischen Beleidigungen.

Sendling - Die Kripo geht von einem minutiös geplanten Raubüberfall aus. Die beiden Täter hatten offenbar den üblichen Tagesablauf des 72-jährigen Kaufmannes ausspioniert und sich dann am Montagvormittag in der Valleystraße auf die Lauer gelegt.

Sie wussten, dass der Mann einen Obst- und Gemüsestand betreibt und, dass er in der Großmarkthalle in Untersendling jeden Tag frühmorgens Geschäfte macht. Geschäfte, bei denen es um größere Summen geht, die der Kaufmann aus dem Landkreis München stets in einer schwarzen Kunstledertasche unauffällig am Handgelenk trägt. Am Montag gegen 10.45 Uhr ging der Händler wie üblich durch die Valleystraße, um später einige tausend Euro bei seiner Bank einzuzahlen.

Kaufmann ausgeraubt - Komplize wartet in Fluchtwagen

Plötzlich griff ihn ein Fremder an. Er riss an der Herrenhandtasche, bis der Riemen riss. Der Täter rannte davon. Trotz seiner korpulenten Erscheinung sprang der fast 1.90 Meter große Mann sportlich über mehrere Zäune. Es gelang ihm, sowohl das Opfer als auch zwei Zeugen, die ihn ein Stück weit verfolgten, abzuhängen.

Die Zeugen sahen, wie der Räuber an der Ecke Reutberger- und Reichersbeurer Straße zu einem silbernen Auto rannte, das dort mit laufendem Motor parkte. Am Steuer saß ein Komplize. Der Täter stieg auf der Beifahrerseite ein, Sekunden später raste der Wagen davon.

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