Schwanthalerstraße 64: Gewerkschaftshaus wird abgerissen - Neubau von DGB und IG Metall

Das Gewerkschaftshaus des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der IG Metall in der Schwanthalerstraße 64 ist marode und soll abgerissen werden. 
| Florian Zick
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Nicht mehr zeitgemäß: Das Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64
AZ-Archiv Nicht mehr zeitgemäß: Das Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64

Ludwigsvorstadt - Das alte Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64 hat ausgedient. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die IG Metall wollen an gleicher Stelle nun gemeinsam eine neue Zentrale bauen. Zwar ist das 1956 eröffnete Gewerkschaftshaus in den vergangenen Jahren immer mal wieder saniert worden.

So begründet der Metaller-Chef den Neubau

Da sei aber nie eine Grundsanierung dabei gewesen, sagt Horst Lischka, der Chef der Münchner IG Metall. "Und warum soll man ein marodes Gebäude sanieren, wenn man für ein paar Millionen mehr auch ganz neu bauen kann", so Lischka. Das Grundstück wird der DGB beisteuern, im Gegenzug wird die finanzstarke IG Metall die kompletten Kosten für den Neubau übernehmen – voraussichtlich ein dreistelliger Millionenbetrag.

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Vier bis fünf Jahre soll der Bau dauern

Der Zeitplan der Gewerkschaften sieht vor, dass die Mitarbeiter Ende 2019 in einen Interimsstandort umziehen. Die Bürosuche dafür läuft bereits. Danach könnte das alte Gewerkschaftshaus abgerissen und ein neues Verwaltungsgebäude errichtet werden. Geschätzte Bauzeit: vier bis fünf Jahre. Metaller-Chef Lischka betont die Bedeutung des Projekts: "Uns ist es wichtig, das Gewerkschaftshaus auch für die nächsten Generationen zu sichern", sagt er.

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